Death´n´roll aus Österreich – jawoll. MOSFET hauen uns ihren dritten Longplayer im September um die Ohren. Ich hatte die Jungs bisher noch garnicht auf dem Schirm, obwohl ich doch einiges aus gut old Austria kenne.

Die Mucke wandelt die ganze Zeit zwischen Thrash, Death und immer im Rock´n´Roll-Modus.  Die Vocals sind da aber leider der Schwachpunkt – thrashig ja, aber nicht überzeugend und druckvoll.

Das Cover Zeigt schon wo es textlich langeht. Eine heisse Puppe in Netzstrümpfen auf nem Moped mit dem Demon-Driver – alles klar. Die Lyrics sind dann natürlich über Party, Bier, Werwölfe mit Durchfall, BBQ und Titten – also alles was n ganzer Kerl zum abfeiern benötigt aehm…

Ihr wollt ein paar Kostproben? Bitteschön: sexbot, hangover blues, metal maniax… Die Titel sind Programm.

Der Sound ist ganz gut und es ist alles keineswegs primitiv zusammengeknüppelt. Die Musiker beherrschen ihre Instrumente und gerade die Gitarren überraschen mit netten Solis oder coolen double-leads. Bei „metal maniax“ ist sogar ein kleiner doom-part.

Allerdings ähneln sich fast alle Songs im Aufbau, Struktur und Thema, daher kommen leichte Ermüdungserscheinungen, spätestens ab der Hälfte der Platte.

Unterm Strich: MOSFET haben ein Paar nette Songs, gut gespielt – haut einem aber nicht vom Moped.

1 Promofoto Mosfet

Tracklist:

  1. road song
  2. from rare to done
  3. sexbot
  4. booze, boobs and bedroom battle
  5. bbq
  6. deep dark hole
  7. the machine
  8. hangover blues
  9. metal maniax
  10. tales of a diarrhoea werewolf

 

Mosfet - Screwing the devil (office4music, 18.9.2015)
3.5Gesamtwertung