Die US-Band Mos Generator verfolge ich nun schon über mehrere Jahre. Das Interessante an diesem Trio ist, in eng gesteckten Feld des Doom Rocks, erfindet sich das Trio immer wieder Neu. Lediglich eines bleibt seit dem Jahr 2000 gleich, dies ist die dunkle Grundstimmung der Songs.

Nachdem die Band auf den letzen Alben sehr wie eine Kreuzung aus Black Sabbath und Hard Rock geklungen hat, hat man nun noch die Blueswurzeln der Band wiedergefunden und diese in klingen in den 10 Songs des neuen Albums „Abyssinia“ mal mehr und mal weniger durch. Netter Nebeneffekt dieser Soundjustierung, die Band klingt so „Retro“ wie kaum jemand anders! Die aufgerissenen Fuzz Pedale verstärken diesen Effekt noch.

Mit „Strangest Times“ legen Mos Generator sehr flott los. Von doomiger Zurückhaltung beim Tempo ist hier nicht viel zu merken. „You´ve Got A Right“ startet fast ein wenig mit einer Punkattitüde, welcher allerdings schnell abgeschüttelt wird. Stattdessen haben die Gitarrenriffs hier dann tatsächlich das oben angesprochen bluesige Feeling.

„Easy Evil“ verbreitet die Stimmung der ersten Black Sabbath Alben und Sänger Tony Reed klingt hier wie der jüngere Bruder von Ozzy. Der aufregendste Song wartet am Ende des Albums. „Outlander“ beginnt sehr ruhig, diese Grundstimmung behält der Song auch bei, allerding zieht die Band im Verlauf des Songs sowohl den Härtegrad als auch das Tempo nach oben, trotzdem bleibt „Outlander“ sehr entspannt!

„Abyssinia“ ist ein starkes Album!

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1. Strangest Times
2. You’ve Got A Right
3. Catspaw
4. Easy Evil
5. Wicked Willow
6. As Above So Below
7. Red Canyons
8. There’s No Return From Nowhere
9. Time & Other Thieves
10. Outlander

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Mos Generator - Abyssinia (Listenable Records/Edel, 15.07.2016)
4.3Gesamtwertung