Monument kommen aus England und genauso klingen sie auch. Die Band hat definitiv einen Großteil ihrer Einflüsse aus der New Wave Of British Heavy Metal bezogen. Die frühen Alben von Iron Maiden, Judas Priest und Saxon dürften bei den Mitgliedern der Band wohl recht reichhaltig im Regal stehen.

„Hair Of The Dog“, so heißt das zweite Album der Briten. Und der Einstieg in das Album kann schon direkt gefallen. Knackiges Riff mit doppelten Gitarrenläufen, Dampfhammerrhythmus, so mag ich das. Dazu der helle und klare Gesang, läuft!

„Blood Red Sky“ nimmt dann zunächst etwas Tempo raus. Sänger Peter Ellis klingt gelegentlich wie der jüngere Bruder von Bruce Dickinson, nicht die schlechteste Referenz.
Mit „Emily“ haben Monument eine waschechte Hymne am Start und das epische „Imhotep (The High Priest)“ ist eher im Midtempo-Sektor angesiedelt. Klasse!
Das darauf folgende „Crobar“ ist wahrscheinlich der schwächste Song des Albums, irgendwie klingt der Song ein wenig langweilig, im Gegensatz zum Rest des Albums.

Den besten Song von „Hair Of The Dog“ findet man auf dem Album an letzter Stelle. „Lionheart“ ist wirklich klasse, die doppelten Gitarrenläufe erinnern mich hier manchmal an das deutsche Metal Urgestein Running Wild.

„Hair Of The Dog“ ist ein gelungenes Album, welches mit „Crobar“ nur einen Aussetzer hat.

Fans der NWOBHM sollten zugreifen!
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1. Hair Of The Dog
2. Blood Red Sky
3. Streets Of Rage
4. Imhotep [The High Priest]
5. Crobar
6. Emily
7. Olympus
8. A Bridge Too Far
9. Heart Of Stone
10. Lionheart

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Monument - Hair Of The Dog (ROAR, VÖ 10.06.2016)
4.0Gesamtwertung