Monoshoque ist so eine Band von der ich immer mal wieder gehört habe (ich glaube durch mehrmaligen Jupiter Jones-Support), allerdings nie wirklich wusste wie die klingen. Jetzt weiß ich es und das gefällt mir!

Bereits im September hat die Band aus der Eifel ihr Debutalbum „Gezeiten“ veröffentlicht. 12-Tracks zeigen mit angenehmen (Gesangs)melodien und richtig guten Texten, dass es wirklich „junge“ Bands gibt, die sich für eine eigene Richtung entscheiden, diesen Weg gehen, auf diesem bleiben und dabei Gutes produzieren.
Direkt der erste Track „Gezeiten“ zeigt auf was wir uns einstellen dürfen: Gute Texte mit energiegeladener Instrumentierung. Und das während der gesamten Laufzeit, ohne eintönig und fad zu werden. Lediglich bei dem Song „Sendepause“ warte ich auf den Gesang, der dann aber nicht kommt –
das erklärt der Songtitel ja in gewisser Weise ja auch schon – Schade. Dieser textlose Song ist auch das einzige auf der Platte was mir nicht hundertprozentig zusagte. Dennoch eine nette Nummer, aber diese überraschte mich einfach zu sehr!

Die Platte klingt insgesamt aber dennoch wirklich rund und macht Lust auf mehr!
Monoshoque werde ich mir dann bald auch mal live ansehen – mit der Hoffnung, dass die Energie
die schon auf der Platte festgehalten wurde, auch live voll und ganz zur Geltung kommt!

Kaufempfehlung & den Namen Monoshoque merken!

Anspieltipps: Gezeiten, Für die Guten, Volle Kraft voraus, Zu zweit meilenweit, Hör niemals auf

cover_gezeiten

Tracklist:

01. Gezeiten
02. Für die Guten
03. Volle Kraft voraus
04. Adler im Wald
05. Straßen brennen
06. Zu zweit meilenweit
07. Alles im roten Bereich
08. Die Gedanken sind frei
09. Sendepause
10. Hör niemals auf
11. Irgendwann
12. Raketenmann

 

Monoshoque - Gezeiten (Flix Records, 18.09.2015)
4.8Gesamtwertung