Die Oldenburger Mob Rules sind einfache eine Bank im deutschen Power-Metal-Sektor. Die Band ist seit 25 Jahren im Geschäft und liefert eigentlich mit jedem neuen Album ab, dabei bleiben sie ihrem Stil immer treu. Überraschungen gibt es, auch auf dem neuen Album „Beast Reborn“, kaum. Die Trademarks der Band, gedoppelte Gitarren, Sänger Klaus Dirks und die treibende Rhythmusabteilung sitzen wie das Haar mit 3-Wetter-Taft fest im Wind.

Auch keine Überraschung, wie es sich für ein Metal-Album gehört, geht es mit einem bombastischen Intro los und mit „Ghost Of A Chance“ ledert die Band in traditionellen Uptempo-Metal-Stil los. Melodie und Songwriting sind fein und somit sitzt der Song direkt mal zwischen den Ohren fest.

Da die Band musikalisch keine Gefangenen macht, hält sie das Tempo hoch und packt dazu noch die Grooveabrissbirne aus. „Shores Ahead“ ist ein perfekter Metalstampfer. „Sinister Light“ nimmt etwas Tempo raus, dennoch klingt der Song schön hart und die Gitarren sind hier einfach klasse.

„Traveller InTime“ fängt dann zunächst etwas zurückhaltender an. Der Song hat eine etwas längere Laufzeit und ist eher bombastisch und episch angelegt. Mit „War Of Currents“, „Revenant Of The Sea“ und „My Sobriety (For Those Who Left)“ gibt es noch drei weitere Songs mit Überlänge auf „Best Reborn“. „My Sobriety (For Those Who Left)“ ist eine gelungene Ballade, welche ein ebenso gelungenes Album beschließt.

Keine Überraschungen im Hause Mob Rules. Hochklassiger Metal, gute Musiker, gute Songs! Weiter so!

 

Beast Reborn
Ghost Of A Chance
Shores Ahead
Sinister Light
Traveller In Time
Children‘s Crusade
War Of Currents
The Explorer
Revenant Of The Sea
Way Back Home
My Sobriety Mind (For Those Who Left)

Mob Rules - Beast Reborn (Steamhammer, 24.08.2018)
4.3Gesamtwertung