Misery Loves Co… Da war doch was!

Mal kurz in das überfüllte CD-Regal geschaut und die Alben „Your Vision Was Never Mine To Share“, „Not Liike Them“ und das Debütalbum „Misery Loves Co.“ aus dem Schrank gezogen. Irgendwann nach der Veröffentlichung des zweiten Albums muss sich die Band wohl aufgelöst haben. Mitbekommen habe ich davon nichts. Aber nun liegt nach neunzehn Jahren Bandpause das Comebackalbum „Zero“ vor.

Dem Industrial Metal sind die Schweden treu geblieben, allerdings hat sich diese Metalspielart doch über die Jahre etwas abgenutzt. Wie auch immer Misery Loves Co. verstehen ihr Geschäft noch immer. Dass die Zeit nicht stehengeblieben ist, das zeigt sich auch in den Songs der Band. Die Musiker haben in den letzten Jahren wohl viel anderen Musikern zugehört und dabei Einflüsse aus Gothic, Elektro und Death Metal aufgenommen.

Das führt dann zu einem ziemlich vielseitigem Album, mit solch knackigen Songs wie „Suburban Breakdown“, „Dead Streets“ und „Feel In Love“. Die Garbage-Coverversion „Only Happy When It Rains“ ist allerdings eher überflüssig!

 

1. Suburban Breakdown
2. A Little Something
3. Dead Streets
4. Only Happy When It Rains
5. Fell In Love
6. The Waiting Room
7. Would You?
8. Zero
9. One Of Those Days
10. Way Back Home

 

https://www.facebook.com/Misery-Loves-Co-100819526726770/

Misery Loves Co. - Zero (Black Lodge/Sound Pollution, 29.11.2019)
3.8Gesamtwertung