Gestatten? Meanbirds! Meanbirds stammen aus Nürnberg und bestehen aus Sänger Magenta Caulfield, der zuvor bei Rejected Youth tätig war, sowie Tim Heerwagen am Bass und Stefan Ludwig an den Drums, die ebenfalls im Nürnberger Raum schon in diversen Bands aktiv waren.

Es gibt sicherlich bessere Zeitpunkte sein Debütalbum zu veröffentlichen als August 2020 – aber was will man machen? Der Plan der Meanbirds war, vor Veröffentlichung ihres Erstwerkes „Confessions Of An Unrest Drama Queen“ möglichst viel live zu spielen. So muss dann wohl der Tonträger helfen, um sich einem breiterem Publikum zu präsentieren.

Das Album ist durchaus ein gelungenes Erstwerk und beginnt direkt mein Lieblingstrack „Set the world on Fire“. In einer Welt im heutigen Zustand ist es doch mal eine Idee, sie einfach niederzubrennen, um was neues entstehen zu lassen!

Der Sound auf dem Album klingt rau und ein wenig nach Garage, was sicherlich so gewollt ist und auch zur tiefen und sehr charismatischen Stimme von Sänger Magenta Caulfield passt und phasenweise fühle ich mich an Hot Water Music erinnert. Ich mag ssowas und habe dadurch ein paar Ohrwürmer mehr von diesem Album erhalten:

„Out of Vogue“ ist ein toller melodischer Punkrock-Song. „Black dyed Soul“ sowie Namensgeber „Confessions of an unrest Drama Queen“ wäre hier sicherlich auch zu bnennen in meiner Favoritenliste sowie „On the Crusade“.

Insgesamt ein sehr solides Punkrock-Album – eigenwillig, rau, melodisch und durchaus abwechslungsreich, mit starken Songs. Da lohnt es sich durchaus mal ein Ohr reinzustecken und ne gute halbe Stunde zu investieren!

Was mir fehlt? Vermutlich das gleiche wie der Band, das Ganze live zu erleben!

 

Tracklist:

  1. Set the world on Fire
  2. Confessions of an Unrest Drama Queen
  3. Out of Vogue
  4. Off the Leash
  5. Black dyed Soul
  6. On the Crusade
  7. Flavor of the Month
  8. Falling Apart
  9. Kiss me Goodbye
  10. The Real me

 

Meanbirds – Confessions Of An Unrest Drama Queen (Concrete Jungle Records, 21.08.2020)
4.2Gesamtwertung