„Der Einöde zum Trotz“ habe die Münchener (oder heißt das jetzt Münchner? – ach egal, geschenkt!) Punkrocker Lester vor drei Jahren mit eben selbiger EP auf sich aufmerksam gemacht.

Mit ihrem selbstbenannten „Heavy-Pop“ beehren uns Sänger & Gitarrist Andy, der neue Drummer Schindl, a1043589809_16Bassmann Jasper und der zweite Gitarren-Quäler Phil nun erneut, nicht ohne natürlich ihre weibliche Begleitung Paloma, welche für die hübschen Fotos und die gerstenreiche Verköstigung zuständig ist, sowie ihre drei Songs-EP „Manöverkritik“ mit im Gepäck zu haben.

Die drei Stücke reihen sich irgendwo zwischen „Auf-die-Fresse“ Punk und melancholischer deutschsprachiger Populärmusik mit rockigen Einflüssen ein… immer genau so, dass man es gerade noch schafft die Eigenständigkeit zu behalten und keinen Genre-Klischees zu verfallen!

Auch wenn ich von Lester bisher noch nichts gehört hatte kann ich mich sofort mit der Scheibe anfreunden… alleine die Tatsache, dass „Manöverkritik“ als Kassette angeboten wird macht mir die Münchner noch sympathischer und erinnert mich daran, dass ich irgendwo im Keller noch ein Tape-Deck rumstehen habe – da muss ich bei Zeiten mal auf die Suche gehen!

Einzige Manöverkritik die ich heute anfügen möchte ist, dass es erstens dringend Zeit für ein komplettes Album wird und die aktuelle Tour zweitens irgendwie nicht in meiner Nähe stattfindet!

 

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Tracklist:
1. Manöverkritik
2. Sandburg
3. Sieben Säulen

 

Und hier noch etwas für auf die Augen… und Ohren:
14.5.16 – Nürnberg – Artischocken
20.5.16 – München – Soundcafe
22.5.16 – Feldkirch – Graf Hugo

Lester – HOMEPAGE

Lester – Manöverkritik (LASERLIFE RCRDS, 15.02.2016)
4.2Gesamtwertung