Eigentlich bin ich ein großer Karma To Burn Fan. Was die Band regelmäßig auf ihren Alben fabriziert ist an instrumentaler Lässigkeit selten zu überbieten. Irgendwie will die neue EP „Mountain Czar“ bei mir aber nicht wirklich zünden.

Von den fünf Songs sind, wie immer bei Karma To Burn, vier wieder durchnummeriert, ein Song hat sogar einen richtigen Titel bekommen und „Uccidendo Un Sogno“ überrascht sogar mit Gesang! Beides ist nichts Neues im Karma To Burn Katalog.

Allerdings klingt „Mountain Czar“ irgendwie seltsam anstrengend. Eingentlich ist die Band dafür bekannt ihre Songs wirklich recht locker zu gestalten. Der Opener „Sixty-Two“ geht auch noch, obwohl auch hier manchmal recht nervige Tempowechsel auftauchen.

„Sixty“ nervt mit komischen Gitarrenlinien und einem einfallslosem Rhythmus. Nachdem „Sixty-Three“ durchgelaufen ist, ist man fast froh, dass „Mountain Czar“ nur durchgelaufen ist. So richtig gefällt mir eigentlich nur „Uccindo Un Sogno“, welches mit weiblichem Gesang und italienischen Texten überrascht!

Sixty Two
Sixty One
Sixty
Uccidendo Un Sogno
Sixty Three

Karma-To-Burn-mountain-czar

Karma To Burn Website

Karma To Burn - Mountain Czar (Rodeostart / SPV, 26.02.2016)
2.0Gesamtwertung