Fans von Bands wie Graveyard, Blues Pills und den Retrorock-Überfliegern Rival Sons aufgepasst! Aus der Schweiz kommen nun Jack Slamer und bringen ihr selbstbetiteltes Album mit. Darauf gibt es wirklich gelungenen und angestaubten (das meine ich positiv) Hard Rock im Stile der 70er Jahre zu hören.

Sollten euch jedoch Songs wie „Turn Down The Light“ und „Biggest Mane“ irgendwie bekannt vorkommen, dann ist dies gut möglich. „Jack Slamer“ wurde bereits 2016 veröffentlicht und Nuclear Blast verhilft Band und Album zu etwas mehr Aufmerksamkeit, und das ist gut so, denn die zehn Songs haben dies verdient.

Auf „Jack Slamer“ fällt auf, dass kein Song so richtig herausragenden will. Sie präsentieren sich allesamt auf dem gleichen unterhaltsamen Level. „Turn Down The Light“ eröffnet den Songreigen. Dabei legen Jack Slamer ein etwas höheres Tempo vor, was der Band allerdings gut zu Gesicht steht.

Die Gesangsstimme von Florian Ganz ist recht hell, und damit steht sie in einem feinen Kontrast zu den oft sehr knarzigen Gitarrenriffs und Melodien, welche den 70er-Jahre-Spirit doch sehr deutlich verinnerlicht haben. Led Zeppelin lassen grüßen.

So richtig rund wird der Einstieg in das Album mit dem energiegeladenen „Entire Force“. Druckvoll und mit einer wahrlich gelungenen Hookline ist der vielleicht mein Highlight auf dieser Platte, welches allerdings auch erst schwer zu finden war, ob der Homogenität des Albums und seiner Songs.

Jack Slamer machen auf ihrem Album ganz viel richtig und das Album hat definitiv eine Chance verdient!

 


1. Turn Down The Light
2. Entire Force
3. The Wanted Man
4. The Truth Is Not A Headline
6. Red Clouds
7. Biggest Mane
8. The Shaman And The Wolves
9. There’s No Way Back
10. I Want A Kiss
11. Secret Land

Jack Slamer - Jack Slamer (Nuclear Blast, 03.05.2019)
4.0Gesamtwertung