In der „Monotonie“ des „Regen“s verlieren wir uns in der „Digital“en Welt und wenn nichts mehr funktioniert legen wir uns einfach „Schlafen“… „Danke“ – BITTE!

Das wäre dann wohl die kürzeste Rezension, die ich je verfasst habe – aber da würde ich der vor mir liegenden Scheibe natürlich nur zum Teil gerecht werden! Daher hier noch ein paar Worte mehr.

…aus trostlosem Grau wird Bunt!“… woher die ganze Euphorie – tut es das wirklich? Leute, ihr habt noch Träume…!

Irgendwo zwischen Schrottgrenze, Van Holzen und Heisskalt bewegen sich die drei Hildesheimer von Intrigen mit ihrer Debüt-EP „Monotonie“, welche Anfang des Monats ganz DiY veröffentlicht wurde.

In der Tristesse einer Kleinstadt, am Rande der großen Metropole Hannover erkennt man irgendwann, dass nicht alles Gold ist was glänzt und man einfach mehr tun muss als stumpf abzudümpeln, um nicht im Sumpf der „Monotonie“ und des Provinziellen unter zu gehen.

Also gründet man doch am besten eine Band und kehrt sein Inneres nach außen… so wie es Benni, Peter und Eric seit Anfang dieses Jahres machen. Musikalisch rau und ruppig verzerrt bzw. durch einen düsteren Bass geprägt entflieht man nun also dem Alltag – und hier sind die Drei als Intrigen, aber ganz ohne selbige zu spinnen, direkt auf einem guten Weg.

Auch wenn das Debüt nur fünf Songs mit sich bringt, können diese sich aber durchweg hören lassen – stimmlich wird hier gut zwischen sanften bzw. lieblichen Tönen (hier könnten Alex von Schrottgrenze oder auch Matze von Heisskalt gut Pate für Sänger Peter gestanden haben) und druckvollen Parts variiert, so dass die Songs in sich gut von diesem Wechselspiel profitieren.

Also gebe ich das „Danke“ gerne zurück und hoffe, dass wir noch einiges mehr von den drei Hildesheimer hören werden!

 

Titel:
1. Monotonie
2. Regen
3. Digital
4. Schlafen
5. Danke

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Intrigen - Monotonie (DiY, 01.08.2018)
4.1Gesamtwertung