Beim Rock am Beckenrand Festival hatten wir die Gelegenheit ein Interview mit Royal Republic zu führen. Die vier Schweden nahmen sich durchaus Zeit für uns und hatten eine Menge zu erzählen:

Deutsche Version:

HW-Norman: Meine erste Frage: Ich sah euch das erste mal beim Area4 Festival. Das war 2011 in Lüdinghausen. Ihr spieltet am Freitagnachmittag um 16 Uhr. Letztes Jahr sahen wir euch im ausverkauften Paladium in Köln. Wie würdet ihr die Entwicklung zwischen diesen beiden Zeitpunkten beschreiben? Was ist passiert in dieser Zeit?

Per:   Viel harte Arbeit.

Hannes:  Viel harte Arbeit, aber das passierte alles nicht zur selben Zeit.

HW-Tanja: War es in einem Moment und – bumm – war es passiert?

Per: Nein, ich denke nicht. Es war eine stetige Entwicklung. Wir haben diese Entwicklung selbst kaum wahrgenommen – ich meine, als sie uns sagten: “ok, ihr spielt im Paladium” – weil das Jahr zuvor oder zwei Jahre zuvor spielten wir im E-Werk und davor war es… (überlegt)

Jonas: Ein anderer Ort.

Per: Ja, ein anderer Ort.

HW-Norman: Gloria oder Underground.

Per: Gloria ! Und als sie uns sagten, wir könnten 4.000 Tickets verkaufen, dachten wir uns “Wirklich? Das glaubt ihr?”.

Hannes: Ich erinnere mich daran als unser Management danach fragte. “Seid ihr sicher? Seid ihr sicher, dass wir das tun sollten? Möglicherweise sehen wir bescheuert aus, wenn wir dort nur 700 Tickets verkaufen.” Aber es hat geklappt. Insgesamt war es eine stetige Entwicklung. Wie du sagtest, wir haben es kaum bemerkt, weil wir ganze Zeit darin stecken. Aber im Rückblick ist es – wie du sagtest – unglaublich!

Per: Wenn wir zurückschauen auf die Entwicklung von einer wirklich kleinen Band auf unserer ersten Tour: dort verkauften wir dann mal 800 Tickets, dann ging es wieder zurück auf 200 oder 150. Das war alles innerhalb Deutschlands. Danach spielten wir dann plötzlich vor 1.200 Leuten in Berlin.

HW-Norman: Na, das ist doch eine gute Entwicklung. (lacht) Jonas, zu Dir: Das Konzert im Paladium war an deinem Geburtstag. Du erinnerst dich?

Jonas: Jaaa.

HW-Norman: Wieviele deutsche Geburtstagslieder kennst Du nun?

Jonas: Ich kenne kein einzelnes, ich konnte sie ja nie selbst singen. Es war ja so, dass alle anderen Leute für mich gesungen haben. Ich finde, das ist auch so viel besser. (lacht)

HW-Norman: Ja, das war großer Spaß.

Jonas: Ich hab es genossen, es ist ja nicht täglich so, dass 4.000 Leute „Happy Birthday“ für dich singen.

HW-Norman: Du hattest sicherlich eine tolle Party nach der Show?

Jonas: Ja, (überlegt) vielleicht.

Hannes: Du erinnerst dich an gar nichts mehr.

Jonas: Ich denke, ich hatte eine gute Zeit. Nennen wir es mal so.

 

HW-Tanja: Freitag spieltet ihr beim Green Juice Festival in Bonn.

Per: Hmm – nein, es wurde abgesagt.

HW-Tanja: Ohhh, es wurde abgesagt?

Per: Gestern hat es sich gezogen. Wir wachten auf, dann sagten sie uns, das komplette Festivalgelände ist unter Wasser. Sie versuchten noch alles abzupumpen. Wir gingen bowlen bis halb drei, weil man uns sagte, um drei fällt die endgültige Entscheidung. Dann kam die Entscheidung, dass nicht gespielt werden kann, weil die Helfer nirgendwo hinkommen können. So wurde es dann letztlich abgesagt.

Hannes: Wir spielten dann alternativ noch ein kurzes Akustik-Konzert.

HW-Tanja: Was ich fragen wollte…

Adam (kommt hinzu): Hallo. (lacht)

HW-Tanja: Ihr ward in Bonn gestern. Heute seid ihr hier. Wo seid ihr morgen? Wisst ihr immer wo ihr seid oder fragt ihr “Wo bin ich?”, wenn ihr aus dem Bus steigt?

Adam: Grundsätzlich haben wir einen exzellenten Tourmanager, Ole. Er schickt uns stets eine aktuelle Info zur Reiseroute und dem Ort, wo wir spielen werden. Manchmal schaust du dir das an, manchmal auch nicht. Grundsätzlich weißt du, wann du losfliegst und wann es wieder nach Hause geht. Dazwischen ist es manchmal wie raten.

Hannes: Manchmal ist es lustiger, nicht darauf zu sehen.

Per: Morgen gehts nach Hause, das wissen wir.

 

HW-Norman: „Rock am Beckenrand“ ist ein besonderer Ort für ein Festival. Hier ist ein Freibad, die Leute können schwimmen. Das ist anders als alle anderen Festivalorte, die ich bislang gesehen habe. An welchen anderen besonderen Orten habt ihr schon gespielt?

Adam: Brrr – wir spielten schon bei ein paar….

Per: Wir spielten in einer Telefonzelle.

Hannes: Wir spielten in einer Damentoilette.

Adam: Wir spielten außerhalb der Damentoilette in den USA. Ich kann mich nicht genau erinnern, wann das war. Wir hatten ein Video davon gemacht, dass die Leute möglicherweise gesehen haben. Wir spielten auf einem Berg in Schweden. Wir flogen mit einem Hubschrauber rauf und spielten dort auf einer Skihütte.

Per: Kleine Boote.

Adam: Ein Bus! Ich denke das Einzige wo wir noch nicht gespielt haben, ist in einem Flugzeug oder im Weltraum. Das müssen wir noch tun!

HW-Tanja: Das ist also euer Plan für die Zukunft?

Adam: Vielleicht eines Tages. (Adam singt “Under the sea” aus der kleinen Meerjungfrau)

 

HW-Norman: Wie fühlt es sich für euch auf der Bühne an? Macht es einen Unterschied ob ihr auf einem kleinen Festival wie diesem hier spielt im Vergleich zu einer großen Halle? (zu Adam:) Wir sprachen über das Konzert im Paladium als Du noch nicht hier warst.

Jonas: Jede Show ist anders.

Adam: Manche Dinge bleiben gleich. Wir machen unser Ding und das Konstante ist: wir geben immer unser Bestes. Wir spielen unser Bestes und versuchen möglichst soviel Energie reinzulegen, die wir haben. Manchmal spielen wir vor Leuten die tanzen und mitsingen. Sie tanzen und haben sichtlich Spaß und manchmal spielst du vor Leuten die sich das Ganze ansehen und auschecken. Wir haben da keinen Einfluss darauf, wir können es nur akzeptieren wie es ist und weitermachen. Wir brauchen dann mal alle Hände zum Mithelfen, Du verstehst? Manche unserer besten Konzerte waren auf kleinen Bühnen mit wenigen hundert Zuschauern und manche Konzerte waren auf großen Festivalbühnen irgendwo. Das gleiche gilt aber auch für unsere schlechtesten Konzerte. Wir spielten vor 30.000 Leuten auf einer Festivalbühne und es war sinnlos. Und dann machen wir das gleiche Programm einen Tag später und es war großartig. Du weißt halt vorher nicht, was du bekommst.

 

HW-Tanja: Ihr tourt viel durch Deutschland und habt viele Fans hier. Wie sieht es im Rest Europas aus und vor allem in eurem Heimatland?

Adam: Es beginnt sich allmählich auszugleichen. Es war wirklich viel in Deutschland und ich denke, Deutschland ist noch immer Nr. 1. Früher war es so: Deutschland ist hier und alles andere hier. (macht eine Geste auf unterschiedlichen Ebenen) Heute gleicht es sich mehr aus, wie beispielsweise in Großbritannien, Spanien, Tschechische Republik, Frankreich, Finnland und so weiter….

HW-Tanja: Also ist Deutschland so eine Art Basis für euch?

Per: Es war zumindest so. Ich denke, es wird auch weiterhin unsere Basis sein, aber nicht mehr in der gleichen Größenordnung. Das war aber wirklich so etwas wie ein „Royal Republic Hub“ für viele Jahre.

Adam: Ich denke, es hat mit dem Fakt zu tun, dass wir ein deutsches Management in Berlin haben. Wir haben unsere Plattenfirma in Berlin, Universal. So ist es natürlich, dass deren erster Fokus klar auf Deutschland lag, als wir begonnen haben mit ihnen zu arbeiten. Sie sagten uns, sie wissen wie es in Deutschland geht, hier bauen wir also etwas auf. Deutschland war also für uns zunächst zum Testen. Also haben wir hier getestet, ob das gut ist was wir machen. Und dann, als wir damit fertig waren, gingen wir in die anderen Länder.

HW-Tanja: Oh, wir hoffen, euch hier nicht zu verlieren.

Adam: Darüber würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen.

Per: Du wirst uns hier nicht loswerden. (Gelächter)

 

HW-Tanja: Die letzten Jahre kam es mir so vor, als wärt ihr durchgehend auf Tour. Und immer wenn ihr auf die Bühne geht, hatte man den Eindruck, dass es genau dieser Abend ist, auf den ihr gewartet habt. Wie stellt ihr das an?

Adam: Dankeschön.

Jonas: Das ist schön zu hören.

(Applaus der Band)

HW-Tanja: Ich sah euch einige Male und hatte jeweils diesen Eindruck. Also, wie macht ihr das?

Per: Keine Ahnung.

Jonas: Indem du nichts Besonderes vor der Show machst.

Hannes: Speicher all deine Energie für diesen Auftritt.

Per: Wir möchten die Leute unterhalten und sie alle ihre Probleme vergessen lassen. Die Leute sollen Spaß haben für 90 Minuten. Wir tun unsere Bestes, damit sie das bekommen. Besonders wenn die Leute dafür zahlen dich spielen zu sehen, verdienen sie die beste Show. Also versuchen wir immer unsere Bestleistung zu geben und feiern uns nicht selbst. Wir nehmen unsere Musikerleben sehr ernst.

HW-Tanja: Wir waren im Paladium vor ein paar Monaten bei einer anderen Band und das war so anders. Als ihr da ward, war die Halle gefüllt mit tanzenden Leuten, die Spaß hatten. Bei dem Konzert aber nahmen die Leute ihr Smartphone und alle filmten. Das war bei euch ein völlig anderes Gefühl, daher danke dafür!

Per: Dankeschön.

Hannes: Dankeschön, aber das seid ihr, die das tun.

Adam: Und zum Aufnehmen: Wir sind gegen Aufnahmen mit Smartphones.

Per: (witzend) Wir haben nichtmal Smartphones.

Hannes: Wir haben keine, benutzen keine.

Per: Ich hasse diese Dinge.

HW-Tanja: Nee, niemals. (Gelächter)

 

HW-Norman: Ich möchte euch fragen: Wenn ihr Songs schreibt, wie lange dauert es…

Per: …fünf Jahre.

HW-Norman: (lacht) Von der ersten Idee bis zum fertigen Song?

Adam: Manchmal sind es fünf Minuten. Wirklich, fünf Minuten. Wir sitzen im Studio und haben dann plötzlich die Idee und du kannst. (Gestikuliert: Schreiben und Gitarrespielen) Vielleicht eine Stunde, sagen wir eine Stunde. Manchmal schreiben wir es in einer Stunde runter und manchmal prügeln wir den Song, bis er passt.

Per: Das ist passiert – für manche Lieder haben wir viele Jahre gebraucht.

Adam: “Full Steam Spacemachine” brauchte eine lange Zeit.

Per: “Weekend Man” – der Riff von Weekend man war bereits für das “Save the Nation”-Album vorgesehen und wir arbeiteten daran. Das gleiche gilt für “Over the top”. “Over the top” war schon da für das “We are the Royal”-Album. Und letztendlich fanden wir dann den Song, der zum Riff passte.

HW-Norman: Und welcher Song brauchte nur fünf Minuten?

Adam: “Baby”! “Baby” haben wir innerhalb von zwei Stunden an einem Freitagnachmittag hingekriegt.

 

HW-Tanja: “Baby” war der erste Song den ich von euch im Radio hörte. Das war neu für mich, weil in unseren Gegend die lokalen Radiostationen nicht eure Musik spielen. Daher höre ich manchmal “Rock Antenne”. Ich weiß nicht, ob ihr die kennt. Es war für mich besonders, weil ich dachte, endlich werden sie anerkannt. Wie fühlte es sich für euch an, im Radio zu sein?

Per: Ja, wir hörten uns schon ein paar…

Adam: Die erste Single von ersten Album auf Swedish-Rock-Radio.

Per: Das war großartig. Ich erinnere mich noch daran, wir dachten wir gehen durch die Decke. Das war verrückt. Wir brauchen gar nicht mehr diese ganze Konzerte, die wir planten spielen, (witzelnd) da wir ja überaus erfolgreich sind!

Adam: Wir werden Millionäre werden.

Per: Wir werden reich sein. Das ist alles was Du erreichen kannst.

Adam: Es war Top5 in der “most wanted” Charts und zwar auf dem fünften Platz.

Per: Wir waren auf MTV – wir waren Nummer 1 im TV mit “Tommy Gun”.

Adam: (lacht) Wir waren Nummer 1 auf MTV mit “Tommy Gun” und wir sind immer noch keine Millionäre.

Per: Es war eigentlich – so wie ich mich erinnere – es war einfach nur verrückt. Ich konnte nicht schlafen. Ich lag in meinem Haus, ich konnte nicht schlafen und ich schalte dann MTV ein und sie hatten einen Countdown mit den besten Rock-Songs dieser Tage. Welche Songs auch immer zu dieser Zeit beliebt waren. Und dann kam die Nummer eins (Lachen) „düdüdüdü – (erste Riffs von „Tommy Gun“). Was zum Teufel? Ich fragte ich mich dann sowas wie, „in Ordnung, wir haben es geschafft. Wir können dann aufhören“. Und danach die Frage, wo mein Scheck ist.

Adam: Die Sache ist die, zu unserem Bedauern lief es gerade zu diesem Zeitpunkt in Schweden. Wir spielten die Festivals und das Ganze sollte beim Hultsfred gipfeln. Dann kam Hultsfred und dann kam Deutschland und zog uns fort, durch das deutsche Management. Worüber wir am Ende glücklich sind.

Per: Wir hätten auch in Schweden stecken bleiben können. Es hätte sich schlecht angefühlt, wenn wir nicht nach Deutschland gegangen wären, als wir die Chance dazu hatten.

 

HW-Tanja: Das Lied “Follow the sun” aus dem “Weekend Man”-Album ist anders als euer üblicher Stil – langsamer und hintergründiger. Gibt es da eine Geschichte zu diesem Song?

Adam: Ja, einige Songs haben eine mehr oder weniger durchdachte Geschichte. Ich denke, es ist lustig. Ich habe später damit angefangen meine Texte, die ich geschrieben habe, zu analysieren. Und manchmal denke ich nicht darüber nach. Ich schreibe einen Text und zwei Jahre später wird mir klar, dass es um mich geht. Mir war das nicht bewusst, als ich den Song geschrieben haben. Das passt, weil es zeigt wer ich bin, als ich den Song geschrieben habe, aus einer verrückten psychologischen Sicht. Ein Therapeut könnte mir sagen, warum ich diesen Song so geschrieben habe. Ich denke bei “Follow the Sun” habe ich auch nicht viel nachgedacht. Aber es ist eine schöne Selbstbetrachtung. Du kannst es dir jederzeit vorsingen – es geht um ein immerwährendes Rennen. Dabei sind nicht speziell Du oder Ich oder sonstwer gemeint – sondern eher soziale Medien und so Zeugs – jeder ist in einem Wettbewerb. Wer ist am erfolgreichsten? Wer hat am meisten Spaß? Wer ist der/die schönste? Wer bekommt mehr Likes?

Per: Wer geht ins Restaurant zu einem extravaganten Abendessen?

Adam: Richtig und muss ein Foto schießen. Da ist viel Druck dahinter. Ich denke, viele Leute greifen zu den Sternen – vielleicht mehr als je zuvor, ich weiß auch nicht. Aber das ist niemals zu erreichen, wenn du nicht anhältst und betrachtest, was du eigentlich schon hast. Verstehst du? Alles was du schon hast und erreichst hast. Du brauchst nicht mehr. Vielleicht brauchst Du nicht mehr, vielleicht möchtest Du mehr, dann steh auf und hol es dir. Aber vergiss nicht die Wertschätzung für das, was du schon hast. Dieser Song erinnert mich persönlich auch daran, weil ich dazu neige, dem Erfolg immer hinterherzulaufen. Und sich steigern, immer besser werden. Das ist eigentlich eine gute Sache, das wollen wir ja schließlich auch.

 

HW-Norman: Wie kamt ihr dazu mit den Toten Hosen zu touren?

Per: Ich weiß nicht.

Hannes: Sie fragten?

Adam: Ja, sie fragten.

HW-Norman: Wer fragte? Das Management oder die Band selbst?

Adam: Es war nicht so, dass Campino mich angerufen hat. Ich denke, er hatte auch nicht meine Nummer. Aber ich denke, wir arbeiteten mit den gleichen Leuten zusammen: die Leute, die unsere Konzerte buchen und das Management. Es ist so, du gerätst in dieses Netz, wo jeder jeden kennt, wie beispielsweise die Beatsteaks, die Toten Hosen, Rammstein oder Kraftklub. Du weißt, jeder kennt sich untereinander. Jeder arbeitet im gleichen Kreis mit den gleichen Leuten. Also ist es nicht weit hergeholt, aber wir sind darüber sehr glücklich, dass wir das gemacht haben. Es war eine wirklich verrückte Erfahrung. Wir spielten nicht vor unserem normalen Publikum, es war das “Hosen-Publikum”. Wir wurden gewarnt vor dem “Hosen-Publikum”. Zum Beispiel sagte unsere Crew: “seid nicht traurig oder enttäuscht wenn die euch ausbuhen”. Es könnte passieren, dass ihr auf die Bühne geht und das Publikum schreit euch an.

Per: Oder dreht euch den Rücken zu.

HW-Tanja: War es so?

Per: Nein, so war es überhaupt nicht. Aber wir hörten halt diese Storys zuvor.

Adam: Wir stimmten uns ein und ich erinnere mich, vor der ersten Show sagten wir uns “ok, wir machen unser Programm ohne einen einzigen Moment der Ruhe – über 30 Minuten ohne sprechen“. Uns wurde zudem gesagt, dass diese Publikum aus Deutschen mittleren Alters besteht, die nicht so gut Englisch können. Das sagte uns unser Manager. Sie werden nicht verstehen, was ihr sagt. Also spielten wir unsere Programm runter “ccchhhhhrzzz”(gestikuliert Gitarre spielen) und Headbängen für 30 Minuten. Als wir dann gegangen sind, wussten wir, das nervte, das war sinnlos. Und das alles, weil wir uns haben verrückt machen lassen.

Per: Von den Leuten mit denen wir gearbeitet hatten.

Adam: Am nächsten Tag waren wir in der gleichen Halle, in der gleichen Stadt. Wir spielten unser gewohntes Programm, wir sprachen mit dem Publikum und machten unser Zeugs wie “Hey, los, klatscht!” und es das Publikum ging mit.

Per: Das war eine wirklich gute Tour.

 

HW-Norman: Eine Frage an euch alle. Wir sind ein Online-Musikmagazin und haben eine monatliche Kolumne über ein Album aus der Vergangenheit – “Handwritten Classics”. Was war eure erste Platte, die ihr euch zugelegt habt?

Jonas: Das war Europe.

HW-Norman: „The final Countdown“?

Jonas: Ja.

Per: Ich glaube, es war ein Metallica-Album, was ich mir zuerst zulegte, “Load” oder”Reload”.

Jonas: 1996.

Hannes: Als fünfjähriges Kind?

Adam: Fünf Jahre alt und kauft schon Platten. (Gelächter) (*Anmerkung der Red.: Per ist 1981 geboren)

Adam: Ich bin aufgewachsen mit Paul McCartney, “Venus and Mars” von Paul McCartney and the Wings. Aber ich denke, es war die Platte meines Vaters. Ich denke, die Platte, die ich mir – aus welchem Grund auch immer – zuerst kaufte, war von einem Typ namens Chesney Hawkes.

HW-Norman: (Gelächter) Chesney Hawkes?! Uuu, ich erinnere mich.

Adam: Mit der Single “I am a man not a boy” und er sah aus wie ein 80er Jahre Cover-Model mit Lederjacke, blaue Jeans, gegelte Haare und das in Schwarz-Weiß (Anm: das Cover ist damit gemeint) (Adam singt : “i am man not a boy ….) Solltest Du dir mal anhören. Ich habe das Lied sogar in letzter Zeit noch gehört. Es ist irgendwie erfrischend. Das war meine erste Vinyl. Ich glaube, ich habe die auch noch.

HW-Norman: Chesney Hawkes? Ich hatte ihn vergessen, aber jetzt ist er wieder präsent… vielen Dank!

Adam: (verbeugenden Geste) … (Gelächter)

 

HW-Tanja: Wenn ihr euch ein Konzert aussuchen könntet, dass ihr besuchen könnt. Völlig egal, ob der Künstler schon tot, noch immer unterwegs oder die Band getrennt ist. Wen würdet ihr auswählen?

Adam: Skybreaker Autobus Lima (*Anmerkung der Red.: in der Recherche konnten wir hierzu absolut nichts finden) Ich würde mein Leben geben… Nein, vielleicht doch nicht – es ist schrecklich – ein Insider-Witz – Entschuldigung!

Per: Ich sehe mir nächste Woche Eminem an, das wird gut.

Jonas: Ich möchte wirklich Led Zeppelin sehen.

Per: Die Beatles aber ohne die ganze Leute – einfach nur die Beatles live spielen hören, ohne die ganzen Frauen.

Adam: Ich würde mir gerne die letzten “The Wall”-Konzerte ansehen. Die Band, die anderen Typen und die Mädels. So eine Art… (lautes Niesen)

 

HW-Norman: Unsere letzte Frage: Du warst auf der Bühne zusammen mit Kraftklub. Ich sah ein Video, wo Du den Gesangspart für sie übernahmst. Wie lange musstest Du das üben und wusstest Du, was Du da überhaupt singst?

Adam: Ja, ich hab es mir einmal vor dem Konzert angehört und das war’s. (Gelächter) Eigentlich kenne ich dieses Lied seit 2014 oder vielleicht 2013 wegen des Spiels „Fifa13“, denn “Eure Mädchen” war auf dem Soundtrack dieses Spiels mit 16 anderen Songs. Ich habe diese Lied gelernt, weil ich es oft hörte und ich mag es, weil es das einzige dieser Art auf dem Soundtrack ist. Ich spiele Fifa rund 20 Stunden in der Woche, das war auch der Grund, warum ich zu spät kam (Gelächter) Nun ja, so habe ich sie kennengelernt. Dann trafen wir uns auf Festivals. Ich glaube, wir trafen uns möglicherweise bei Rock am Ring in 2013 zum ersten mal. Es hat auch Klick gemacht, als wir uns getroffen haben. Wir haben geredet und die mochten uns als Band ebenso. Wir mögen sie. Felix kam zu uns bei unserer letzten Tour – „Weekend Man“ in Berlin – er trat mit uns auf und wir sangen ein Lied zusammen und dann fragten sie uns, vor ein paar Wochen, ob wir interessiert wären zusammen zu touren.

HW-Norman: Das war Spaß.

Adam: Ja, das hat großen Spaß gemacht.

HW-Norman: Und war auch lustig geschauspielert.

Adam: Ja, ich bin ein großer Schauspieler.

 

HW-Tanja: Wir möchten uns bedanken für das nette Interview.

Jonas: Wir danken euch!

HW-Norman: Und wir freuen uns euch heute abend live zu sehen.

Per: Und wir freuen uns darauf zu spielen. Es war ein langer Tag.

Adam: Nur noch zwei Stunden. Das ist wie drei weitere Spiele und dann Champagner.

Vielen Dank!

 

Interview: Tanja und Norman Krell – Übersetzung: Annika Krell (Vielen Dank, für deinen Einsatz!)

 


English version:

 

HW-Norman: My first question: A saw you the first time at Area4 Festival. It was in 2011 in Lüdinghausen. You played Friday afternoon at 4 o’clock. And we saw you last year at the sold out Paladium in Cologne. How you describe the Development from that moment to the sold out great hall? What happened in all the time?

Per:        Hard work

Hannes:    A lot of hard work and nothing at the same time

HW-Tanja: Just moment and – boom – it happened ?

Per: No, i don’t think so. It was very graduated. We barely noticed the change..I mean when they said “Alright, we gonna do Paladium”. Because the year before or two years before, we did E-Werk and the time before this we did (Pause…)

Jonas: another Venue

Per: yeah, another venue

HW-Norman: Gloria or Underground?

Per:: Gloria … –  and when they said like, you guys may sell 4000 Tickets it sounds like “Really, you think so?”

Hannes: I remember asking our Management for that. You guys are sure? You are sure we gonna this? We Maybe we look like Idiots if we sell like 700 tickets in a point of us. But it worked out. It’s been a gradual development. Like you say, it’s hard – like you hardly notice, because your are in it all the time. But looking back like you said its unbelievable

Per: even when we took the leab from being like a really small band on one of our first tour: when we were selling like…one night we sold 800 tickets and then it went back to 200 or 150. And this was still in within Germany. The next time we were playing for 1200 people in Berlin.

HW-Norman: It’s been a good Development (laughter)

 

HW-Norman: Jonas, up to you. This concert at the Paladium in Cologne. It was your Birthday – you remember?

Jonas: Yeah

HW-Norman: How many German Birthday songs you know now?

Jonas: I don’t know a single one, because i never get to sing them. It’s everybody else singing for me – that is so much better i would say(laughter)

HW-Norman: it was really fun

Jonas: I enjoyed it – it’s not everyday you get 4000 People singing Happy Birthday to you.

HW-Norman: I think you had a great Party after the show

Jonas: Yeah, (considering) maybe.

Hannes: You don’t remember

Jonas: I think i had a good time. Let’s call it that

 

HW-Tanja: On Friday you played at the Green Juice Festival in Bonn

Per: hhhm – we didn’t – it was cancelled

HW: Oh, it was cancelled?

Per: Yesterday was a drag. We woke up, they said the whole Festival Area is under water. they were trying it to pump it out and we went bowling until half three. They said they will make the final decision at three. Then came the decision we are not doing it up because the ambulance can’t move anywhere. So it got cancelled.

Hannes: We played alternative a short acoustic-set

HW-Tanja: What i wanted to ask

Adam (arrives): Hello (Laughter)

HW-Tanja: It was Bonn yesterday. Now your are here. Where are you tomorrow? Do you have a Plan where you are or just do you ask, “where am i” when you leave the bus?

Adam:  Basicly, we always got an excellent Tour-Manager Ole, he always sends out a itinerary, like where we gonna play and sometimes you look at and sometimes you don’t. Basically you know when supposed to fly out, you know when you gonna fly home. And in between it’s like guessing.

Hannes: it’s a kind of more fun when you don’t look at

Per: but tomorrow we are going home so we know that.

 

HW-Norman: Rock am Beckenrand is an outstanding location for a festival, there is a poolside, the people can swim. Its different to all i have seen before. What’s your special location you ever played?

Adam: Brrrr – we did a couple of.ähmm.

Per: We played a phone booth once

Hannes: We play a woman’s toilet

Adam: We played outside a woman’s bathroom in the United States. I cant remember what time that was. We had a Video actually of that the people would see eventually . We played a top of a mountain in Sweden, we flew with a helicopter up, playing at a ski resort.

Per: small boats

Adam: A bus! I think, the  only thing we didn’t play is like a plane or in space. That’s still to be done.

HW-Tanja: So that’s your plan for the future

Adam: Maybe one day, yes…..(Adam singing “under the sea”)

 

HW-Norman: How does it feel for you on stage? Is it different to play a small festival like this or in – difference to a great hall (to Adam: we talked about the Paladium before you was here).

Jonas: Every show is different.

Adam: Somethings remain  the same. We do our thing, that’s what the constant is : we always do our best. We play our best and we try to gather up as much energy as we can with ourselves. Sometimes you play to people they sing back and they dance and they have fun and sometimes you play the people who are more checking it  out. We can really do so much, we can take it this far and then you know it’s gonna go further we need everybody to help, you know what i mean? Some of our best shows have been on small stages with a couple of hundred people some of them where  – you know – thousands of a big festival stage somewhere. The same goes for our worst shows we played a 30.000 people crowd on a festival stage and it was like useless, you know. And then we did the same thing the day after, it was amazing – so there is no telling what you gonna get.

 

HW-Tanja: You tour a lot around Germany and have many Fans here. What is with the Rest of Europe and especially your home Country?

Adam: We really started to even out now. There was a lot like in Germany, it is still like  Number One i guess. But it used to be like Germany is here and the everyone else is here (Gesture on different levels). now it’s very much like evening it out. Like in the UK-Great Britain, Spain and Czech Republic, France, Finland and whatever

HW-Tanja: So it’s something like your base here?

Per: It used to be..I think it’s gonna  keep being our base, but not as much as it used to be. This was really like a Royal Republic hub for a lot of years.

Adam: I think it has to do with the fact that we have a German Management, located in Berlin. We have a main recording record company in Berlin, Universal. So it’s natural that their first focus was Germany, when we started working with them. They said it like, we know how to do it in Germany, you know? So we build something here. Germany was our Practice, kind of.So here we practised and like got good what we do.  And then, when we were ready, we went to the other countries.

HW-Tanja: Oh, we really hope we won’t lose you here

Adam: I wouldn’t worry too much about that.

Per: You’re not gonna get rid of us here

(laughter)

 

HW-Tanja:So for the last years, you seemed to be constantly on tour. And every time you go on stage, it seems like this is the one evening you have been waiting for. So how do you do this?

Adam: Thank you

Jonas: That’s good to hear

(Applause)

HW: I saw you several times, and that is really the feeling i get. So how do you do this?

Per: I don’t know

Jonas: By not doing anything prior to the show.

Hannes: Save everything you have

Per: We want to entertain people and make people forget about their whatever. People should have fun for ninety minutes. We do our best to give them that. Especially when people pay to see you, they deserve to get the show. So we try to stay on top of ourselves, not party our heads off. We take our musicianship very seriously.

 

HW-Tanja: We were at  the paladium a few months ago for another show. And it was so different. When you were there, it was a big hall of dancing people and fun. And there everybody took their smartphone out and just recorded it. And that is really a different feeling, so thank you for this!

Per:Thank you

Hannes: Thankyou, that is you guys doing that.

Adam?: And for the record: We are against cellphone filming.

Per: (jokingly) We don’t own cellphones

Hannes: We don’t have them, we don’t use them!

Per: Hate them!

HW: Nooo, never

(laughter)

 

HW-Norman: So, i want to ask you: When you write songs, How long does it take…

Per: Five years!

HW-Norman: … from the spark of an idea ‘till the finished product?

Adam: Sometimes it’s five minutes. Like seriously, five minutes. Sometimes you’re sitting in the studio and an idea drops and you can just ( Motions Writing and Guitar playing). Maybe an hour. Let’s say one hour. Sometimes we write it down i one hour, sometimes we beat the song untill it fits.

Per: That has taken… For some songs it took a lot of years.

Adam: “Full Steam Spacemachine” took a long time.

Per: “Weekend man”, the riff for “Weekend man” was around for “Save the nation”. And we worked on it. And the same for “Over the top”. “Over the top“ was there from “we are the Royal”. And finally, we found the song that fits the riff.

HW-Norman: And which song took about five minutes?

Adam?: “Baby”. “Baby” was made in two hours on a Friday afternoon.

 

HW-Tanja : “Baby” was the first song from you that i heard on the radio. That was something new for me, because in our area the local radio stations don’t play your music. So sometimes, i listen to “rock antenne”. I don’t know, if you know them. And is was the first time i heard you on the radio. I came home, “i heard them on the radio”. It was something special, because i thought finally they recognize them. How did you feel when you heard, that you are on the radio.

Per: It’s like, we heard, we used to hear a few ones

Adam: Yeah, the first single from the first record on swedish rock radio
Per: and that was huge, i remember us thinking like we’re gonna blow up. This is gonna be crazy!  We don’t even have to do all these shows that we planned because we’re gonna sell out!

Adam: We’re gonna be millionaires

Per: we’re gonna be rich. But you know that’s all you can work…

Adam: It was top 5 most wanted list. And it was on the fifth like place

Per: It was on MTV ,like…We were Number one on TV with “Tommy Gun”

Adam (laughter): We were Number one on TV with “Tommy Gun” and we are still  not millionaires.

Per: It was actually – .that i remember -it was just crazy. I could not sleep.I was lying in my home, i couldn’t sleep and i just turn on MTV and it was just…and they had a countdown with the best rock songs at the moment. Whatever songs were  popular then. And then number one came on (laughter) “düdüdüdü – (first riffs of Tommy Gun). What the Fuck? I asked myself kind of the same thing. Like, “alright, we made it. We’re good to go”.

Per: And then, like “where is my Paycheck”?

Adam: The thing is,that’s really a big regret, we really had it going in sweden right back then. we did the festivals and it was supposed to peek a Hultsfred. Than Hultsfred did happened and then came Germany and took us away. With the German Management. Which were happy for in the end.

Per:We could have gotten stuck in Sweden, too. That was a bummer that, like we didn’t go to germany when we had the chance

 

HW-Tanja: The Song “Follow the sun” from the Weekend Man Album feels a little bit different – slower and more questioning – than your usual style. Is there a story behind this song.

Adam: Yeah, i mean some stories some songs have a more less thought out story. I think it’s funny cause i started analysing lately a little bit, at least my own lyrics that i write. And sometimes i don’t even think about it. I write a lyric and two years later i realize it’s about me. I didn’t realize that when i wrote it. It makes sense because this is who i am when it fits like in a weird psychological way. A therapist could sit and tell me why i wrote what i did. Follow the sun is very, i guess i didn’t think about it that way either. But it is pretty self like looking in the mirror . You could be singing it to yourself – it’s like a never ending race. And it’s especially not just me or us but everybody, i think maybe with Social Media and stuff, everybody is in a competition. Who is the most successful? Who has the most fun? Who is the most beautiful? Who get the most likes?

Per: Who goes to a  Restaurant for a Fancy Dinner?

Adam: Right.  And you have to take a Photo. There is a lot of pressure. And a lot of people striving for the Stars. Maybe more than ever. I don’t know. And it’s just you are never gonna get there if you never stop and look at what you have. You know? What you already have around you, you don’t need more. Maybe you don’t need more. Maybe You want more then go and get some more. Don’t forget to appreciate what you do have – kind of. And that song is a reminder for me personally as well . Because i tend to  Run away with it. And really always improve, always get better. And that’s a good thing, because we want to, as well.

 

HW-Norman: How did you end up going on tour with the Toten Hosen:

Per: I don’t  know

Hannes: they asked?

Adam: They asked, yeah

HW-Norman: The management or was it the band himself?

Adam: It’s not like Campino called me. I don’t think he had my number. but I guess it was we worked with a lot of the same people like the people booking shows and the management. And it is kind of you once you get to this net it’s like everybody knows everybody on behind it is like everybody from Beatsteaks, Toten Hosen, Rammstein and Kraftklub. You know, everybody knows each other. Everybody works in the same circle with the same people. So it’s not that farfetched but we we are really happy that we got to do it. It was a really weird experience. Like a not the same crowd that the play every day. It was the Hosen-crowd. We were warned about the Hosen-crowd. Like our crew was like “don’t be sad and don’t be scared, if they, might boo you off stage. Like you might go up there and they might just scream at you”.

Per: Or turn your backs at you

HW-Tanja: What is that way?

Per: No, it wasn’t like that at all. But we heard those stories.

Adam: So we were kind of,  like for the first show i remember we said “ok, let’s not have a single moment of silence – like for the whole thirty minutes and no talking. We were although told, that these people are middle-age Germans and they don’t speak english that way. That’s what our manager said. So they are not gonna understand what you’re saying. So there we were not that just play like ccchhhhhrzzz(motions playing) and headbang for thirty minutes. And then we went off and it sucked. It was useless. And that was all because they scared us up the people we worked with. And the next day, we did all over again, the same city. We did our usual thing, we talked and we did the stuff and real like “hey, come on everybody and clap your hands. “ And they totally did it.

Per: It was really good tour.

 

HW-Norman: A question to all of you: We are an online Music magazine and every months we do a column about a classic album from the past – “Handwritten classics”. What was your first record you ever bought?

Jonas: I think it was Europe!

HW-Norman: The final Countdown

Jonas: Yeah

Per: I think I bought a Metallica record, was one of my first like “Load” or “Reload”?

Yonas: In 1996?

Hannes: What a child – five years old

Adam: Five years old and buys a record (Laughter)

Adam: I think i grew up on Paul McCartney: like venus and mars Paul McCartney and wings.. I think it was my Dad’s record. I think the first record i bought when he brought to the store for some reasons was a guy named Chesney Hawkes.

HW-Norman: (laughing) Chesney Hawkes??? Uuuh, I remember

Adam: And with a single called “I am a man not a boy”. And he looks like an 80s Cover-Model. Like a leather jacket, blue jeans short, stand-up hair and like black and white and just “I’m a man , not a boy” (sings) I actually listened to the song lately. It’s kinda fruity. I think that was my first vinil. I still have it, i think.

HW-Norman: Chesney hawkes? I forgot him, but now he is present again….thank you!

Adam: (bowing gesture / laughter)

 

HW: If you could choose any concert to visit right now, no matter if the artist is dead, still around or the band is split up. Which artist would you choose?

Adam:  Skybreaker autobus lima i would bring every life… . No maybe not, no it’s terrible – inside  joke, sorry

Per: We are seeing Eminem next week. That’s gonna be a good one.

Yonas: I really wanted to see Led Zeppelin.

Per: The Beatles but like, without all the people. Just to listening to the beatles playing live in a room without all the chicks.

Adam: I kind a like the last Walls concert. The band and the other dudes and girls. Kind of

(loud sneezer)

 

HW-Norman: It’s the last question: You were on stage together with Kraftklub. I saw a video where you took a part singing. How long did you practised this and did you know what you were singing there?

Adam: Yeah, i listen to it once before the show and that’s it (laughing). I actually i know the song since 2014 i guess or 13 because of the Game Fifa 13. Because “Eure Mädchen”, that song was on the soundtrack of the game. Along with 16 other song. I learned the song, because i heard the song and i liked it because it was the only one of this kind on the soundtrack. So i play Fifa like 20 hours a week – that was actually why i was late. (Laughter) – so anyway, that’s how i got to know them. Then we started meeting at Festivals. I think we met at Rock am Ring maybe for the first time in 2013 or something. We kind a clicked, like when we met. We talked and they liked our band as well. We like them.  Felix joined us on the last tour – Weekend man in Berlin – joined us on stage we got the same song and then they asked a couple of weeks ago if i was interesting in touring

HW-Norman: it was fun

Adam: Yeah, it was a lot of fun

HW-Norman: and it was really funny acted

Adam: Yeah, i am a great actor….

 

HW-Tanja: First i want to say, thank you

Yonas: Thank you!!

HW-Tanja: For the Interview

HW-Norman we are looking forward to seeing you this evening

Per: And we are looking forward to play. It was a long day.

Adam: Only two more hours. That’s like three more games and then champagne.

 

Thank you!!!