Die neuen Hoffnungsträger von Arising Empire kommen aus Schweden, heißen Imminence und machen Metalcore. Das hört sich ziemlich unspektakulär an. Ist es auch.

Auf „This is Goodbye“ finden sich 11 fett produzierte Metalcoresongs, die wie z.B. in „Daggers“ auch in hymnische Alternativesongs abdriften.

 

 

Auf dem gesamten Album finden wir den typischen Schreigesang, nur ohne Geschrei. Also ein selbst für den Metalcorebereich softes und melodisches Stück Mucke aus dem hohen Norden. Man kann den jungen Herrschaften dabei eigentlich nichts vorwerfen. Handwerklich ist hier alles großartig umgesetzt und produziert. In den entsprechenden Bereich, also bei eher jungem Publikum mit meist bis an den Hals zugehacktem Äußeren und tellergroßen Löchern in den Ohren, kommt das Teil mit Sicherheit gut an.

Die Schweden haben es heute aber auch schwer, da sie sich in einem musikalischem Bereich bewegen, der von kurzlebigen Trends abhängiger ist, als z.B. klassischere Metalbereiche wie Death und Thrash. Zwar hat sich, meiner Meinung nach, der Metalcore mittlerweile auch etabliert, aber so wie er in der Zielgruppe gefeiert wird, geht er „Außenstehenden“ auf den Sack.

Mir bleibt am Ende nur zu sagen, dass sich die Metalcoregemeinde über ein neues Album mit wenigen Überraschungen freuen kann. Fett produziert und solide gemacht. Aber leider nichts für mich.

 

 

1. This Is Goodbye 3:42
2. Diamonds 4:02
3. Broken Love 4:07
4. Coming Undone 3:57
5. Up 4:34
6. Daggers 3:47
7. Cold As Stone 4:00
8. Keep Me 3:55
9. Not A Rescue 4:00
10. Ivory Black 4:02
11. Desert Place 4:00

Imminence - This Is Goodbye (Arising Empire, 31.03.2017)
2.5Gesamtwertung