Aufgeschoben ist nicht aufgehoben Teil II:

Hier noch eine Platte aus dem Juli:

Bei dieser handelt es sich um eine kleine EP der Band Hippo Campus aus Minnesota mit dem Titel „Bashful Creatures“. Angenehmer, sympathischer und auch sommerlicher Indiepop, den die vier Jungs mit ihrer ersten Veröffentlichung hier an den Tag legen.
Verspielte Gitarrenklänge und Songabläufe, welche noch ein wenig perfektioniert werden könnten und eine prägnante Gesangsstimme mit Wiedererkennungswert haben mich direkt gefesselt und verleihen dieser EP einen typischen EP-Charme – sozusagen als Appetizer auf mehr! Das gelingt Hippo Campus! Die vier Amerikaner zeigen mit diesen sechs Songs auf, welch ein Potenzial in ihnen steckt.

Freunde von The Kooks, Mando Diao oder Maximo Park, welche sich ein wenig mehr US-Küstenstadt-Feeling wünschen, kommen bei Hippo Campus voll auf ihre Kosten.

Hit der EP und absoluter Ohrwurm ist der Song „Suicide Saturday“ – den bekomme ich nicht mehr raus aus meinem Gehörgang!

Die EP verspricht viel, was auf einer LP dann hoffentlich auch bald erweitert werden kann. Die 6-Track-EP hat halt leider nur diese sechs Tracks, der Wunsch nach mehr schwingt aber die gesamte Spielzeit über mit.

„Bashful Creatures“ bekommt von mir eine Kaufempfehlung inklusive der Bitte, dass die Jungs doch sehr bald ein Album nachlegen!

hippocampus

Tracklist:

01. Sophie So
02. Little Grace
03. Souls
04. Suicide Saturday
05. Opportunistic
06. Bashful Creatures

Hippo Campus - Bashful Creatures (Transgressive Records, 24.07.2015)
4.8Gesamtwertung