„Sights & Sounds“ ist das neuste Album der fünf Jungs aus Reading. England ist mittlerweile bekannt für ihre guten Hardcore und Metalcore Bands. Auch bei High Hopes trifft das zu. Guter Metalcore mit viel Leidenschaft und Melancholie. Das ist es auch was „Sights & Sounds“ ausmacht.  Die Leadgitarre schafft es, neben der tollen Stimme von Sänger Nick die guten Texte zu transportieren und das Niveau auf einem anständigen Level zu halten.

Dennoch stellt sich mir hier mal wieder die Frage: Braucht die Musikwelt wirklich noch eine Metalcore Band? Ohne Frage, bei High Hopes handelt es sich defintiv um eine sehr gute, dennoch auch hier wieder der gleiche Einheitsbrei aus Breakdowns, wechselnden Uptempo und Midtempo Riffs und hier und da ein paar Clearvocal Parts.

Unterscheiden kann man die Bands heute oft nur noch an der Dosierung dieser Zutaten und der Qualität. Wie bereits erwähnt handelt es sich bei High Hopes sicher um eine der besseren Bands, sie beherrschen ihr Handwerk. Alles wirkt recht harmonisch und stimmig, doch mehr als ein „kann man mal hören“, kann ich mir einfach nicht abgewinnen. Die Songs erinnern mich immer wieder an bereits gehörte Sachen,  aber ohne dabei im Gehörgang zu bleiben. Schade, denn ich glaube diese Jungs haben echt Potenzial.

Ich werde dran bleiben, mal abwarten wie sie sich entwickeln und sage allen, die guten und soliden Metalcore schätzen, sollten: reinhören!

highhopes

01. Pale Blue Dot
02. The Callout
03. Revelation
04. Vanguard
05. MLK
06. Nostalgic Thoughts
07. Manipulator
08. Defender
09. The Greater Plan
10. Sights & Sounds

High Hopes - Sights & Sounds (Victory Records, 05.02.2016)
3.3Gesamtwertung