Kennt ihr diese Leichtigkeit in Musik, die egal macht in welcher Szene ihr sozialisiert wurdet und in welche Schublade man euch klamottentechnisch steckt? Die Leichtigkeit die ich eigentlich immer dem Alter zugeschrieben habe, die scheinbar aber eine der wenigen positiven Entwicklungen in der Musiklandschaft ist. Hier finde ich sie wieder.

Hiding waren mir vorher kein Begriff, das gebe ich zu. Aber fängst du erstmal an diese Dreampop/Indiesongs zu hören erfasst dich etwas Unbeschwertes und lächelnd Melancholisches. Etwas das sich von anderen Bands abhebt ohne dabei zu verkrampft individuell sein zu wollen.

 

 

Hiding erschaffen Stimmung und Landschaften. Klanglandschaften. Sie erschaffen ein Gefühl im Bauch das sich gut anfühlt, aber schwer beschreiben lässt. In „Rain“ erfasst mich zwischendurch ein Gefühl von einem noch besseren „Twin Peaks Soundtrack“, um direkt danach wieder in „Nee, zu schön für Lynch“ zu wechseln. Schwer zu greifen irgendwie.

2016 erschien das Debut „Goofy“ bei Hardcore For Losers (Wien) und auf „Hiding“ finden wir neben dem Debut noch die zwei Songs „Rain“ & „Skin“ der Split mit Sunnbrella (Prag / London). Damit dürfte der Einstieg gemacht sein und zumindest mich packt das ganze Ding wie verrückt. Das erste Album erscheint im Frühjahr 2019 und bis dahin werden mich „Skin“, „Sleep“ und Co. mit Sicherheit begleiten.

 

Erschienen ist das gute Stück übrigens neben den digitalen Plattformen als Tape bei Sweaty & Cramped (Hong Kong, China).

 

 

  1. Goofy
  2. Blurry
  3. Skin
  4. Rain
  5. Alien
  6. Sleep

 

Mehr zur Band findet ihr z.B. auf ihrer Facebookseite —-> Hiding

Hiding - Hiding (DIY, 29.06.2018)
4.5Gesamtwertung