Was diese kleine Festivalperle so besonders macht, dürfte die Kombination aus den Locations, der wunderschönen Altstadt Stade und der Musikerauswahl der Veranstalters sein. Klar, man merkt wo das Booking herkommt, aber die erwarteten deutschsprachigen Songwriter und Indiebands werden immer durch eine Auswahl angereichert, die diese besonderen Festival-/Konzertmomente mit sich bringen. Hätte ich vorher nie einen HipHop Act auf diesem Festival erwartet, so war für mich als völlig Genrefremden JuJu Rogers ein Highlight dieses Festivals.

Für die hübschen Menschen als Festivalfotograf unterwegs, stellt es einen aber auch immer wieder vor die Herausforderung, möglichst viel „mitnehmen“ zu wollen und am Ende doch was verpasst zu haben. Im Gegensatz zu den letzten Jahren, wurde in diesem Jahr allerdings schon mehr Luft zum Durchatmen zwischendurch gelassen.

Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt und das typische Bild von Konzertbesuchern, die locker mit Bierchen in der Hand durch die Altstadt, von Location zu Location wandern, blieb leider aus.

So war ich in diesem Jahr in Kirchen, in einer ehemaligen Turnhalle, einem Museum, dem Alten Schlachthof und dem Königsmarksaal im Alten Rathaus unterwegs und habe ein paar Bilder mitgebracht. Und auch wenn ich musikalisch nicht immer und nicht mit allen Bands auf einer Wellenlänge war, war es wieder sehr besonders. Bis zum nächsten Jahr Stade! Bis zum nächsten Jahr Hanse Song Festival!