Glassjaw – Material Control (Century Media, 22.12.2017)

Eigentlich sollte die physische Veröffentlichung des Albums „Material Control“ der US-Amerikaner Glassjaw am 22.12.2017 erfolgen. Aus welchen Gründen auch immer hat sich dieser Termin verschoben. Naja, nach 15 Jahren Album-Veröffentlichungspause scheint man es nicht so eilig zu haben. Da das gute Stück aber in digitaler Form schon erhältlich ist, dürft ihr die handwritten-mag.de-Rezension dazu aber doch schon lesen. Das ist doch auch schon was, oder?

Also, musikalisch haben sich Glassjaw deutlich verändert. Kleine Schritte der Veränderung haben sich ja schon auf der letzten EP aus dem Jahre 2011 angedeutet. Veränderung bedeutet in diesem Fall moderner. Der eine oder andere Einfluss aus dem NuMetal-Genre scheint Eindruck bei Bandleader Daryl Palumbo hinterlassen zu haben. Manchmal meint man die Deftones herauszuhören, allerdings gehen Glassjaw weniger feingeistig zu Werke. „Material Control“ ist eher aus der Kategorie „voll auf die Zwölf“.

„New White Extremity“ ist eigentlich die Zusammenfassung des Albums, nur dass diese halt direkt am Anfang von „Material Control“ zu finden ist. Der Grat zwischen Wut und feinen Melodien liegt auf dem kompletten Album sehr nah beieinander. Feiner Gesang trifft auf wütende Shouts und ruppige Riffs auf eleganten Gitarrenleads.

„Golgotha“ fängt schräg an und entwickelt sich trotz seiner Sperrigkeit zum Ohrwurm.

„Material Control“ ist ein starkes Comeback-Album. Den Weg zum Album findet ihr über die Facebook-Seite der Band!

1 New White Extremity
2 Shira
3 Citizen
4 Golgotha
5 Strange Hours
6 Bastille Day
7 Pompeii
8 Bibleland 6
9 Closer
10 My Conscience Weighs a Ton
11 Material Control
12 Cut and Run

https://www.facebook.com/glassjaw/

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