Als Vorband haben Ghost das Elektro-Duo Zombi im Gepäck. Das Duo hat es sichtlich schwer, die Menge für sich zu begeistern. Hier und da ein Mitwippen, aber das war auch schon alles an Euphorie. In einem anderen Setting hätten die beiden Jungs sicher mehr Begeisterung erhalten, schade eigentlich.

Weiter geht es mit der Umbauphase, die Ghost etwas anders halten, als die meisten anderen Bands. Während Crew-Mitglieder wie Messdiener den Bühnenaufbau enthüllen ertönen im Hintergund Chorgesänge.

In royaler Papstkluft schwebt Papa Emeritus zwischen seinen Nameless Ghouls umhüllt von Nebel und Weihrauch über die Bühne, während sie mit „Square Hammer“ die Show eröffnen. Das Berliner Huxleys war gut gefüllt, alle kamen um der schwedischen Heavy-Metal Band Ghost zu huldigen. Das Publikum lies sich schnell von der Show verführen und mitreisen. Bevor sie ihren sechsten Song auf der Setlist spielten, stellte Papa Emeritus zwei als Nonnen verkleidete Gehilfinnen vor, die während des Songs im Bühnengraben ein Abendmahl mit der ersten Reihe zelebrierten.

Fotos: Gina Wetzler | www.ginawetzler.de

Setlist:
1. Square Hammer
2. From the Pinnacle to the Pit
3. Secular Haze
4. Con Clavi Con Dio
5. Per Aspera ad Inferi
6. Body and Blood
7. Devil Curch
8. Cirice
9. Year Zero
10. He Is
11. Absolution
12. Mummy Dust
13. Ghuleh/Zombie Queen
14. Ritual
15. Monstrance Clock