Die Sparte Orchestraler Death Metal wird von den Italienern Fleshgod Apocalypse recht alleine besetzt. Ich kann mich an keine andere Band erinnern, welche brutalen Death Metal mit Growls und zusätzlichen weiblichen Sopran-Vocals in dieser Machart auf das Metal-Volk loslässt.

Die Alben der Band aus Rom sind dann auch nicht immer ganz einfach zu konsumieren, manchmal reizt die Soundüberflutung die Nerven aufs Äußerste. Das letzte Album „King“ hat mir eigentlich sehr gut gefallen, was besonders an den ausladenden Orchesterelementen gelegen hat. Diese sind auf dem neuen Langdreher „Veleno“ fast komplett verschwunden. Ersetzt wurden sie durch vermehrten Einsatz eines Klaviers, welches allerdings recht oft von den massiven Gitarrenwänden einfach zur Seite gedrückt wird.

Das ist schade, denn so werden die Songs von „Veleno“ zu profanem Death Metal, welcher sich kaum von anderen Bands des Genres unterscheidet. Dafür hat der Härtegrad von „Veledo“ etwas zugelegt.

„Fury“ ballert vehement auf die Trommelfelle, „Pissing On The Score“ ist mein Favorit des Album, weil hier der bombastischen Soundelemente von Fleshgod Apocalypse noch am deutlichsten herauskommen.

Die Folk-Anwandelung in „Canivorous Lamp“ finde ich eher bescheiden!

Fazit: Durchwachsen!

  1. Fury
  2. Carnivorous Lamb
  3. Sugar
  4. The Praying Manti’s Strategy
  5. Monnalisa
  6. Worship And Forget
  7. Absinthe
  8. Pissing On The Score
  9. The Day We’ll Be Gone
  10. Embrace The Oblivion
  11. Veleno

Photo credit by Dave Tavanti

Fleshgod Apocalypse - Veleno (Nuclear Blast, 24.05.2019)
3.5Gesamtwertung