Richard Patrick und seine Band Filter melden sich zurück. Nach dem eher gitarrenorientiertem „The Sun Comes Out Tonight“ geht Patrick zu den Wurzeln von Filter zurück.

Als großer Fan der letzten beiden Alben gefällt mir diese Rückbesinnung nicht unbedingt, bedeutet dies doch das der Anteil elektronischer Sounds wieder nach oben geschraubt worden ist, und die Musik der Band somit wieder mehr in Richtung Industrial wandert. Fans der frühen Filter Alben werden mit „Crazy Eyes“ dann vielleicht die größere Freude haben.

„Mother E“ haut einem die volle Elektronik / Industrialbreitseite um die Ohren, in Verbindung mit den harschen Sounds klingt auch die raue Stimme Patricks nervend.

„Nothing In My Hands“ klingt angenehmer, was auch daran liegen könnte, dass die Band hier zu einer konventionellen Songstruktur zurückkehrt. Richtig gut gefällt mir aber eigentlich nur „Take Me To Heaven“. Musikalisch ist der Song auch am nächsten am letzten Album angelehnt!

„Crazy Eyes“ wird denen gefallen, welche die frühen Filter Alben lieben. Allen anderen rate ich zum antesten.

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  1. Mother E
  2. Nothing In My Hands
  3. Pride Flag
  4. The City Of Blinding Riots
  5. Take Me To Heaven
  6. Welcome To The Suck (Destiny Not Luck)
  7. Head Of Fire
  8. Tremors
  9. Kid Blue From The Short Bus, Drunk Bink
  10. Under The Tongue
  11. (Can’t She See) Head Of Fire, Part 2
Filter - Crazy Eyes (Spinefarm Records/Caroline, VÖ 08.04.2016)
2.2Gesamtwertung
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