Bereits seit 2006 jagen die Berliner Punkrocker von Fightball durch die Republik und haben sich seitdem einen guten Namen als gerne gesehener Punkrock-Act gemacht.

Nach dem 2008er Debüt „Fightball“ und dem Nachfolger „The Hyperbole Of A Dead Man“, der 2011 mit dem neuen Sänger Phil von Florian Nowak (u.a. Jennifer Rostock) in Berlin aufgenommen wurde, kam es zwei Jahre später zur EP „Remains“, die über das Leipziger DIY-Label Head Quarter Records realisiert wurde.

Nun ist es an der Zeit, mit „Théâtre Fatal“ wieder einmal von sich hören zu lassen…und das in voller Länge und mit gehöriger Wucht!

Der Produzent Tom Schwoll (Extrabreit, Jingo de Lunch) hat sich die fünf Berliner zur Brust genommen und spätestens durch die Arbeit von Philipp Hoppe (Deichkind, Turbostaat, Kraftklub), der die Scheibe gemixt hat, ist der neue Fightball Longplayer auch technisch einwandfrei gelungen.

Stilistisch bedienen Philipp, Roger, Jens, Tim und Daniel weitestgehend den heutigen Anspruch, Punkrock schnell und kraftvoll zu definieren, ohne auf gut intonierte Melodien zu verzichten!

Zwölf Songs voller Energie, Druck und Dynamik…dazu den Willen, musikalisch auch mal über den Tellerrand zu schauen, ein gehöriges Maß an Stoner, Wave und Hard-Rock hat sich jedenfalls auch auf „Théâtre Fatal“ verirrt.

Für mich ein gelungenes drittes Album, dass Fightball die Möglichkeit geben sollte auch in Zukunft den Support für so namenhafte Bands wie den „Stiff Little Fingers“ oder die „Broilers“ übernehmen zu dürfen.

 

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Tracklist:
1. Theatre
2. Voices
3. Desert Ship
4. Dreams & Hopes
5. Black Out
6. Still Here
7. Get Back
8. The Fall
9. Behind The Scenes
10. Cheapskate
11. So What
12. L.O.B.S.T.E.R.

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Fightball - Théâtre Fatal (Ring Of Fire Records/Broken Silence, 05.06.2015)
4.0Gesamtwertung