Face to Face… eine Institution im amerikanischen Punkrock. Mit vielen anderen Punkrockbands aus dem Fat Wreck Stall bin ich quasi groß und musikalisch sozialisiert worden.

Jetzt springen die Herren aus Kalifornien schon 25 Jahre mit ihrem melodischem und schnellen Punkrock über die Bühnen dieser Welt und haben dabei so einiges an Label mitgenommen, um am Ende wieder im Stall von NoFx Frontmann Fat Mike zu landen.

Gleich beim Opener „Bent but not broken“ weiß man was einen auf der gesamten Platte erwartet. Melodycore hat man dazu wohl mal gesagt. Scheiß egal. Melodischer Punkrock, der dir auf jeden Fall die Sonne aus dem Arsch zaubert. Großartig!

Sicher kann man hier keine Weiterentwicklung, keine großen Neuigkeiten warten. Aber genau das freut mich gerade richtig! Ich bin für 11 Songs wieder 16 und sitze leicht bekifft auf meinem Skateboard, gehe auf Punkshows und fühle mich wie der König der Welt. Danke dafür Face to Face!

Für die einen dürfte dieses Album ein Ritt durch die eigene Jugend und für die anderen eine Lehrstunde in gutem Ami-Punkrock sein.

Es gibt in 11 Songs auch keine Ausreißer nach oben oder unten, weil jeder Song mit Sing a Longs, Melodie, Arschtritt und einer Menge „Ohoooohoooo“ um die Ecke kommt. Und das ist auch gut so.

 

1

  1. Bent but not broken
  2. I won`t say I`m sorry
  3. Double Crossed
  4. See if I care
  5. Say what you want
  6. Pretection
  7. Fourteen Fifty-Nine (A Hate Song)
  8. It almost all went wrong
  9. Keep your Chin up
  10. Middling Around
  11. And so it goes
Face to Face - Protection (Fat Wreck, 04.03.2016)
4.5Gesamtwertung