Elizabeth The Last sind drei Musiker aus Köln, Hannover und Dortmund, welche uns auf ihrem neuen Album „Task“ fünf, zum Großteil überlange und instrumentale Songs präsentieren.

Diese Songs sind, bis auf das kurze „Watchmen“, doch eher lang geraten. Die Krux bei instrumentaler Musik ist oft, dass Songs nach ein paar Minuten doch anfangen etwas gleichförmig zu klingen. Diese Gleichförmigkeit umschiffen Elisabeth The Last aber geschickt, die Songs sind reich an Variationen. Das werden Stimmungen und das Tempo oft gewechselt und zwischen massiven Soundwänden und eher verletzlichen Harmonien.

„Blacksmith“, der Opener von „Task“, ist ein ziemlich heftiger Song, insbesondere, wenn man auch die Dichte der Gitarrensounds achtet, welche die Band da den Verstärkern entlockt! Schon ganz am Anfang des Songs wird das Trommelfell hier etwas gefordert. Im weiteren Verlauf der elf Minuten werden dann Rhythmik und Melodien geschickt verändert.

„Harvester“ wirkt etwas leichter, aber nicht weniger intensiv. Elizabeth The Last gehen hier etwas weniger hart zur Sache, insbesondere der Mittelteil wirkt arg entspannt und lässig!

„Inselwart“ ist mein Favorit des Albums, in diesem Song kommt das ganze Album thematisch irgendwie zusammen. Leichte Klänge, beeindruckende Soundwände. Schön!

Freunde instrumentaler Rockmusik werden ihre Freude am Elizabeth The Last und dem Album „Task“ haben!

 

1. Blacksmith
2. Harvester
3. Inselwart
4. Watchmen
5. Claimant

 

 

Elizabeth The Last - Task (Timezone, 06.11.2020)
4.0Gesamtwertung