Earthside – Let The Truth Speak (Mascot, 17.11.2023)

Bevor ich mich an das neue Album „Let The Truth Speak“ von Earthside herangewagt habe, habe ich mir das 2015 erschienene Debüt „A Dream In Static“ nochmal angehört. Das Album war damals ein ziemlich komplexes Progressive-Rock-/Metal-Album und der Nachfolger „Let The Truth Speak“ stellt diese in den Schatten und packt ein paar Pfund oben drauf!

Die Band hat ein paar Gäste ins Studio eingeladen welche zum Gelingen von „Let The Truth Speak“ beigetragen haben.

Den Anfang macht „But What If We’re Wrong“, ein reines Instrumentalstück. In der Gästeliste steht hier Sandbox Percussion. Auf Youtube finde man ein paar sehr eindrucksvolle Videos dieser Gruppe. Im Song hinterlässt die Band mit ihrer teilweise sehr abgefahrenen Percussion einen nachhaltigen Eindruck.

„We Who Lament“ ist dann ein feiner progressiver Rocker, welcher besonders von der Stimme der Sängerin Keturah lebt. Den Song „Denial’s Aria“ veredelt die Gute ebenfalls, allerdings geht es hier etwas ruhiger zur Sache!

„Let The Truth Speak“ ist ein außergewöhnlich vielseitiges Album, selbst in einem Genre wie dem Progressive Rock/Metal!

 

1. But What If We’re Wrong (feat. Sandbox Percussion)
2. We Who Lament (feat. Keturah)
3. Tyranny (feat. Pritam Adhikary of Aarlon)
4. Pattern Of Rebirth (feat. AJ Channer of Fire From The Gods)
5. Watching The Earth Sink
6. The Lesser Evil (feat. Larry Braggs & Sam Gendel)
7. Denial’s Aria (feat. Keturah, VikKe & Duo Scorpio)
8. Vespers (feat. Gennady Tkachenko-Papizh & VikKe)
9. Let The Truth Speak (feat. Daniel Tompkins)
10. All We Knew And Ever Loved (feat. Baard Kolstad of Leprous)

https://www.earthsideband.com/

Foto: Justin Borucki

4.3