Wer sich einen hart umkämpften Parkplatz in der viel zu teuren Parkzone ergattern konnte, oder den Fußmarsch von der Bahn hinter sich gebrachte hatte musst nur noch am Einlass vorbei um in die Berliner Max-Schmeling-Halle zu gelangen. Denn dort ging es bald los mit irischem Folk und Punk von Skinny Lister, Slapshot und natürlich von den Dropkick Murphys.
Skinny Lister lieferten eine tolle Show. Das Publikum schunkelte, wippte und tanzte ausgelassen. Das Kontrastprogramm folgt mit Slapshot, die mit ihrem Hardcore-Punk zum fröhlichen Schupsen animierten.

Nach einem ausgedehnten Intro kamen endlich die Dropkick Murphys auf die Bühne, begleitet von einem grölenden, Bier schmeißenden Publikum. Sie spielten einen Mix aus Songs ihrer zwanzigjährigen Bandgeschichte. Dabei durfte „I’m Shipping Up To Boston“ natürlich nicht fehlen. Die Stimmung ist ausgelassen, es wird gesprungen, geschubst, Bier geschmissen und hier und da treiben Crowd-Surfer ihr Unwesen. Zum Abschied beginnt Frontsänger Al Barr das Publikum auf die Bühne zu holen. Knapp 100 Menschen feiern mit den Jungs von Dropkick Murphys den Abschluss eines gelungenen Konzerts.

Fotos: Gina Wetzler / www.ginawetzler.de