Selten gibt es Alben, welche einen von der ersten bis zur letzten Minute überzeugen. Geschieht dieses „Überzeugen“ schon im ersten Durchlauf eines Longplayers, ist Achtung geboten, oft nutzen sich solche Alben schnell ab. Von daher habe ich dem neuen Album von Dream The Electric Sleep ein wenig Zeit gegeben. Der erste Durchlauf hat mich direkt gepackt, seit zwei Wochen läuft „Beneath The Dark Wide Sky“ bei mir in Dauerrotation und das Album wächst immer weiter.

Dream The Electric Sleep kommen aus Kentucky und spielen keinen Southern Rock, sondern einen feinen Mix aus Progressive Rock, Post und Indie Rock und ein paar sanfte Shoegaze Klänge ertönen auch regelmäßig.

„Drift“ macht den Anfang. Der Song startet mit ein paar gezupften Tönen auf der E-Gitarre. Der Klang wird mit ein wenig Reverb dick gemacht, die Drums setzten nach einer Minute ein und wenn dann noch der klare Gesang von Sänger Matt Page einsetzt, hat man einen Ohrwurm, welcher komplett ohne Mainstreamanbiederung auskommt! Gegen Ende des Tracks baut die Band eine dichte Soundwand aus Gitarren auf. Toll!

„Light In The Flood“ startet schneller, Dream The Electrio Sleep geben hier etwas mehr Gas. Der Song entwickelt sich schneller. Der Song entwickelt sich ebenso zum Ohrwurm wie sein direkter Vorgänger! Schon wieder toll!

„Flight“ fährt die akustische Schiene. Gitarre und Gesang eröffnen das Lied, nach kurzer Zeit gibt es dann etwas mehr auf die Ohren. Schön!

Ich könnte jetzt hier so weiter machen und jeden dieser schönen und tollen Songs bis zum Abwinken abfeiern. Das mache ich aber nicht, denn lieber möchte ich euch schönen Menschen da draußen ermutigen dieses tolle Album selbst zu entdecken.

Weitere Anspieltipps sind das rockige „The Good Night Sky“, das hymnenhafte „Black Wind“.

Anhören, unbedingt!

dream-the-electric-sleep

Drift
Let The Light Flood In
Flight
We Who Blackout The Sun
Hanging By Time
Culling The Herd
The Last Psalm To Silence
The Good Night Sky
Headlight
Black Wind
All Good Things

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Dream The Electric Sleep - Beneath The Dark Wide Sky (Mutiny Records, 22.07.2016)
4.7Gesamtwertung