Zehn Jahre nach der letzten Ausgabe haben die lieben Menschen von MY RUIN erst neulich ihr Drachenmädchen Fanzine um die #13 erweitert und hiermit gezeigt, dass auch (oder besonders) klassische Fanzines in der heutigen Zeit eine eindeutige Berechtigung haben!

Auf über 100 Seiten findet ihr hier interessante Berichte, Anekdoten, Interviews und alles, worüber man schon immer einmal schreiben wollte, es aber bisher aus welchen Gründen auch immer nicht geschafft hat bzw. nicht die richtige Plattform gefunden hat.

So gibt es eine klassische Leserbrief-Rubrik, ein ausführliches Interview mit Götz Kühnemundn, der sich in den letzten Jahrzehnten vom Metal Hammer, über das TV-Magazin Mosh bis hin zum Rock Hard und zum jetzigen Deaf Forever-Fanzine einen Namen machte, eine Ingo Donot K(l)olumne, einige schlaue Worte von Muff-Potter-Frontmann und Autor Thorsten Nagelschmidt… und vieles, vieles mehr!

Ebenfalls hat Falk Fatal Zeit gefunden sich hier zu verewigen, der erst im letzten Jahr mit seinem Roman „Im Sarg ist man wenigstens allein“ von sich Reden gemacht hatte.

Auch recht geil ist der schicke „Drachenmädchen“-Aufnäher, der wunderbar auf meine Kutte passen würde – wenn ich denn nur eine hätte. Da lohnt es sich doch fast direkt mal im Schrank zu wühlen… irgendwo habe ich doch noch meine alte Jeans-Jacke – bin gleich wieder da.

Ich persönlich habe hier sehr viel Freude gefunden und mich an die Zeit zurückerinnert gefühlt, als ich selber noch geplant habe, ein eigenes Fanzine zu kreieren – okay, 20 Jahre später haben wir ja mit unserem Online-Magazin so etwas ähnliches getan… aber auf Papier ist das Ganze definitiv reizvoller.

Also packt euch das gute Stück… und die feinen MY-RUIN-Menschen, die übrigens auch für die Veröffentlichungen für so illustre Bands wie duesenjaeger oder auch Oiro zuständig sind, halten sogar die eine oder andere „Drachenmädchen“-Ausgabe aus der Vergangenheit ganz für lau als pdf-Datei für euch bereit. Schaut hier…

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