Frischer Post-Punk aus Jena erreicht mich von Jonas, Lukas und Fabian von Donnokov, die ganz im Stile von Van Holzen oder Die Nerven – welche ja gerade erst am Freitag ihr neues Album „Fake“ heraus gebracht haben – mit ihrer ersten selbstbetitelten EP unterwegs sind.

Donnokov sagen du kannst „Gleich Wieder Gehen“ – nicht wirklich nett, oder?! Doch… aber Schönheit alleine genügt halt einfach manchmal nichtl „Aber“ ob nun Masochist oder nicht, die Jungs haben es echt raus… besonders die Mischung aus melodiösen- und geschrienen Gesangsparts gefallen.

Geht man in die Tiefe, so findet man Texte die sich mit der eigenen Person und mit Selbstzweifel bzw. Verdrängung beschäftigen – lebensbejahend klingt zwar anders, aber hier trifft das Trio genau den richtigen Ton, den richtigen Nerv!

Erlaubt ist“ es übrigens, auch manchmal sanftere Töne anzustimmen – und ebenso halten es die Jenaer (heißt das wirklich so? 😉 ) über die Länge ihrer fünf Songs. „Wie kann man in dem Alter nur so jung sein?“ – das frage ich mich übrigens jeden Tag… wobei körperlich bin ich da schon auf ganz anderen Ebenen unterwegs 😀

Alles „Lötzinn“ sagt ihr? Dann hört euch doch abschließend noch das ebenfalls sehr melodiöse „Amoralisch“ an – also wer jetzt noch meckert, ist selber schuld… oder hat einfach einen anderen Musikgeschmack.

Abgefahren das die Jungs erst seit ein paar Monaten gemeinsam unterwegs sind – dafür klingen die Nummern alles andere als nach Rookies und wenn nicht noch irgendetwas Unvorhergesehenes passieren sollte, dann verspreche ich mir, uns und den Donnokovs eine angenehme gemeinsame und lange Zukunft!

 

Titel:
1. Gleich Wieder Gehen
2. Aber
3. Erlaubt ist
4. Lötzinn
5. Amoralisch

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Donnokov – s/t (DiY, 31.03.2018)
4.5Gesamtwertung