Die Kölner Punk-Rocker von Deathletics haben bereits im Herbst letzten Jahres zugeschlagen und mit „Life Insurance“ ihr erstes Album veröffentlicht – da mir die Scheibe aber erst gestern in die Finger gefallen ist, gibt es nun halt „ein wenig“ verspätet noch ein paar Worte zum ersten Silberling der Kölner.

Also dann, Helm auf und ab dafür – und schon der erste Durchgang lässt mich aufhorchen… zwölf feine Punkrock-Nummern, die melodisch und gesanglich sehr ansprechend sind.

Ob es nun „Open Ending“ sein soll oder auch „Lonely Island“… irgendwie kann ich die seitens der Kollegen von AWAY FROM LIFE gemachten Ansage, dass sich das Ganze irgendwo zwischen Bad Religion und den Dead Kennedys bzw. Jello Biafras und Greg Graffins markanten Stimmen einreiht, nur unterstützen – so kann man das locker stehen lassen.

Und genau so zieht sich das durch die komplette Scheibe, die ganz dem DiY-Gedanken verhaftet ist… hier haben Dave, David, Sebi und Joe, die schon auf eine jahrelange vorherige Bandkarriere unabhängig voneinander zurückblicken können, wunderbar abgeliefert – und auch Fans von Hot Water Music, Leatherface oder von Bob Mould dürfen hier auf jeden Fall hellhörig werden!

Deshalb lege ich euch „Life Insurance“ heute gerne ans Herz… denn hier findet vom Karohemd-Träger („Jump in the Fire“) bis hin zum Iro-Pfleger („Habits“) garantiert jeder eine Nummer für sich.

 

Titel:
1. Open Ending
2. Lonely Island
3. When I`m Dead
4. Out of the Dirt
5. Leap in the Dark
6. Habits
7. Cannonball
8. Jump in the Fire
9. Misgivings
10. No Surprises
11. Long Goodbye
12. Deathletics

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Deathletics – Life Insurance (DiY, 17.10.2017)
3.8Gesamtwertung