Kennt ihr das auch, wenn man aus dem Urlaub kommt und einen der volle Schreibtisch begrüßt? Deshalb kommt jetzt nochmal ein kleiner Nachtrag zum neusten Album von Death Before Dishonor, welches den Titel „Unfinished Business“ trägt und am 26. Juli 2019 erschien.

Obwohl Death Before Dishonor aus Boston stammen, fühlt sich die Band in der New Yorker Hardcore-Szene heimisch und gehört musikalisch der Generation des New School Hardcore an. Selbstverständlich sind legendäre Old-School-Bands, wie Madball, Cro-Mags, Agnostic Front usw. in jeder Hinsicht Vorbilder.

Im Sound unterscheiden sich Death Before Dishonor dennoch von den Old-School-Veteranen. Es sind weitaus mehr Anleihen aus Punk und Metal vorzufinden, so auch bei „Unfinished Business“. Das vierte Album der Band glänzt mit einer unfassbaren Länge von rund zwanzig Minuten auf acht Tracks verteilt. Daraus entstanden einige wenige Diskussionen, dass „Unfinished Business“ doch eine EP sein müsste.

Jetzt könnte man theoretisch über die Qualität und Technik der Sounds und Instrumente philosophieren, was bei Hardcore-Bands, aber i.d.R. nicht sehr sinnvoll ist. „Unfinished Business“ kennzeichnet sich durch die typische „Wir gegen alle“-Mentalität, sowohl im Sound als auch im Text. Hart, aggressiv und unnachgiebig ist wohl die beste Möglichkeit das Gesamtpaket zu beschreiben. Eine Einzelauswertung wäre hier ebenfalls sinnlos. Gewünscht hätte ich mir an dieser Stelle vielleicht noch den einen Song, welcher einen so richtig vom Hocker haut und einem nicht mehr aus dem Ohr geht.

Also, ihr braucht mal wieder etwas zum ausrasten, moshen oder Motivation für die Trainings-Playlist? Dann macht ihr mit „Unfinished Business“ definitiv nichts falsch.

 

 

  1. Cowards Will Fall
  2. True Defeat
  3. Freedom Dies
  4. Save Your Breath
  5. Bad Blood
  6. Haunted
  7. Left to Die
  8. Promises of Yesterday
Death Before Dishonor - Unfinished Business (Bridge Nine/Soulfood, 26.07.2019)
3.9Gesamtwertung