Der Name Dave Gahan benötigt keiner weiterer Erklärungen. Der Frontmann von Depeche Mode veröffentlicht am heutigen Freitag sein neues Solo-Album – das zweite Studioalbum, welches Gahan in Zusammenarbeit mit Soulsavers Mastermind Rich Machin veröffentlicht.

In „Angels & Ghosts“ zeigen Gahan und Machin eine künstlerisch recht ungewohnte und ruhige Seite von sich.
Gahans ohnehin düster anmutende Stimme schmiegt sich dem tragenden und ebenfalls düster einzuordnenden Klängen klassischer und ruhiger Synthesiser-Popmusik an. Die Synthesiser werden dabei allerdings recht reduziert eingesetzt, sodass eine klassische Bandbesetzung heraussticht. Für mich klingt das alles recht ungewöhnlich mit dieser so bekannten Stimme. Das alles passiert insgesamt in einer sehr ruhigen Art und Weise.

Die Platte ist selbstverständlich als komplett runde Sache anzusehen – nichts anderes habe ich von einer Veröffentlichung einer solchen Persönlichkeit erwartet. Leider, leider nur neun Tracks umfassend, ist „Angels & Ghosts“ keine allzu lange Unterhaltung.

Mich hat das zweite Solo-Album von Dave Gahan leider nicht so wirklich gepackt. Solides Ding, wie es nicht anders zu erwarten war. Wäre hier aber nich Dave Gahan am Mikro würde die Platte vermutlich nicht so viel Aufmerksamkeit erhalten, wie es mit ihm der Fall ist.

Anspieltipps: You owe me, Don´t cry, Lately.

Dave_Gahan_Soulsavers_Albumcover_SonyMusic

Tracklist:

01. Shine
02. You Owe Me
03. Tempted
04. All Of This And Nothing
05. One Thing
06. Don’t Cry
07. Lately
08. The Last Time
09. My Sun

Dave Gahan & Soulsavers - Angels & Ghosts (Sony Records, 23.10.2015)
3.5Gesamtwertung