Metalcore oder Modern Metal, wie er auch von Promofirmen gerne genannt wird, ist mittlerweile so ausgelutscht wie ein 3 Stunden altes Kaugummi. Wirkliche Überraschungen gibt es kaum noch. Der zweite Output der Texaner DARKNESS DIVIDED bietet hier auch keine Ausnahme.

 

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Alles wie gewohnt im Bereich Aggro mit Melodieunterbrechungen mit Metalgitarre. Mal etwas Balladesk wie in „wake of the end“ oder auch mal schön Metal-lastig wie in „deceiver“ (Anspieltip), leicht thrashige Note – der beste Track des Albums.

Alle 11 Songs sind in etwas genau so gestrickt und tun keinem weh, locken aber auch nicht richtig vom Sofa. Fans von BULLET FOR MY VALENTINE, KILLSWITCH ENGAGE und Konsorten können mal ein Ohr riskieren und DARKNESS DIVIDED mal antesten. Große Eigenständigkeit sucht man vergebens und man hält sich an die Genregrößen.

Hervorzuheben ist die tolle Gitarrenarbeit von Sebastian Elizondo – wirklich sehr gelungen. Ebenso ist die Produktion gut geworden, klingt etwas trockener als die üblich fett aufgeblasenen Monsterplastik – Produktionen.

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Tracklist:

  • The Point Of No Return
  • Back Breaker
  • A Life That Binds
  • Wake Of The End
  • Misery
  • Deceiver
  • From Dust To Stone
  • The Answer
  • Deliverance
  • Mirror Of Death
  • The End Of It All

 

DARKNESS DIVIDED - Darkness Divided (Victory / Soulfood, 22.4.2016)
3.0Gesamtwertung