Daria veröffentlichen mit „Impossible Colours“ ihre neue Platte und obwohl es die Underground-Rockband aus Angers in Frankreich bereit seit 10 Jahren gibt, ist mir der Name bisher nicht untergekommen. Das ist dann wohl Underground.

Was man den Franzosen und ihrem 12 Song starken Album als dicken Pluspunkt anrechnen muss, ist die Abwechslung, bzw. die Schwierigkeit diese in eine bestimmte Schublade zu stecken. Direkt ab „Part/ Simple“ bewegen sich die vier Herren zwischen Indierock und leicht punkiger Attitüde, der in einer Garage am Ende sein Zuhause findet.

 

Auch wenn laut Beipackzettel der Begriff „Alterntative Band“ abgegriffen und langweilig ist, trifft es genau die Bezeichnung am Besten. Wobei Daria alles sind, aber nicht langweilig. Immer den Fuß auf dem Gaspedal und krachig unterwegs, wird hier gute Unterhaltung auf gleichbleibendem Niveau geboten. Nicht immer einfallsreich und neu, aber in jedem Fall gut gemacht.

Wer zwischen dem ganzen Retro- und Stonereinheitsbrei momentan mal wieder eine schön krachige Garagenplatte in den Händen halten möchte, ist hier gut bedient. Zugreifen!

 

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  1. Past / Simple
  2. Margins
  3. February
  4. A Quiet Anarchy
  5. Impossible Colours
  6. A Tired Hand
  7. Suspension of Disbelief
  8. The Ghost in the Machine
  9. Inner Dialogue
  10. I Live in a scottish Castle
  11. Coup De Grace
  12. Empirical Dismay
Daria - Impossible Colours (Arctic Rodeo Recordings, 29.01.2016)
3.3Gesamtwertung