Dan San aus Belgien melden sich mit „Shelter“ nach dem Vorgänger „Domino“ zurück. Und wie! Die Belgier verstehen es einen warmen, atmosphärischen Sound zu erschaffen, der irgendwo zwischen absoluter Entspanntheit, dichten Flächen und geschlossenen Augen zu treffen ist.

Nachdem die Herren viele Bühnen in ganz Europa bespielten und diverse Nebenprojekte zum Austoben bedienten, hat man sich 2015 wieder zusammengetan um am nächsten Werk zu arbeiten. Aufgenommen wurde das dann in Paris mit haufenweise Ausrüstung, der man das analoge Herz anhört. Der daraus entstandene warme Sound, trägt dich durch Klangflächen, über grüne Wiesen aus leicht in die Tage gekommenen Keyboardparts und mehrstimmig eingesungenen „Ahaha“ und „Ohoho“, die dir über den Kopf zu streicheln scheinen.

Zu dem durchaus anspruchsvollem Klang der 11 Songs kommt dazu, dass er einfach entspannt ist. Man stelle sich eine grüne Wiese mit einem darauf liegendem, durch bewusstseinserweiternde Mittel berauschten und tiefenentspannten, Typ vor. Dazu ein Song dieser Platte und das Musikvideo ist perfekt. Bisschen langweilig vielleicht, aber passend.

Freunde von tiefenentspannter Musik mit Atmosphäre und ohne aufregende Effekthascherei sollten hier mal ein Ohr riskieren.

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Red Line

America

The Call

Ocean

Dream

Seahorse

Nautilus I

Nautilus II

Gone Home

Up

Somewhere

Dan San - Shelter (Jaune Orange, 08.04.2016)
3.5Gesamtwertung