Schön, wenn einen eine Band überraschen kann, welche man eher nicht in guter Erinnerung hat. Das letzte Album der Briten Damnation Angels erschien vor ein paar Jahren ich fand es so fürchterlich, dass ich es nicht rezensieren wollte. Auch beim erneuten anhören klingt das Album wenig berauschend.

Es hat sich wohl einiges geändert bei den Damnation Angels. Mit Iggy Rod ist ein neuer Sänger im Einsatz, welcher nun auch in der Lage ist den Songs der Band einen passenden Gegenpol für die symphonische musikalische Ausrichtung der Songs auf dem neuen Album „Fiber Of Our Being“ zu geben. Diese kräftige Stimme ist auch notwendig, denn der Sound den das Album mitbringt ist bombastisch gut. Außerdem sind die Songs auch kompakter geworden. Der einzige Longtrack des Albums ist „Remnants Of A Dying Star“.

Mit „More Than Human“ beginnt das Album auch noch recht zurückhaltend. Der Song hat eine tolle Melodie und einen Refrain welcher sich im Kopf festfrisst! Klasse Start in das Album.

„Railrunner“ packt ein paar Brocken Bombast auf ein solides Rhythmusfundament und auch hier zeigt die Band ihr Talent einen Refrain aus dem Hut zu zaubern welcher sehr einrprägsam ist.

Mein Highlight des Albums ist dann aber der überlange Song „Remnants Of A Dying Star“. Auf diesen Song trifft die Bezeichnung Symphonic Metal dann auch wirklich zu. Durch den Gesang von Iggy Rod klingen Song und Band aber tatsächlich wesentlich bodenständiger als die Vertreter dieses Genres, welche oft mit Sängerinnen am Start sind.

Gutes Album!

 

1. More Than Human
2. Railrunner
3. Fiber Of Our Being
4. Our Last Light
5. Rewrite The Future
6. Fractured Amygdala
7. Greed And Extinction
8. Remnants Of A Dying Star
9. A Sum Of Our Parts

 

Damnation Angels - Fiber Of Our Being (Self Release, 31.07.2020)
3.9Gesamtwertung