Chris Burda und Martin Grimm alias Collapse Under The Empire sind wieder zurück und veröffentlichen nun mit „The Fallen Ones“ ein neues Album. Laut Promoinfo haben die beiden wohl die letzten drei Jahre damit verbracht sich um ihr Plattenlabel Finaltune und die dort beheimateten Künstler zu kümmern.

Alben von Collapse Under The Empire hole ich immer dann aus dem Plattenschrank, wenn ich mich entspannen will. Der sehr elegische Post-Rock, welcher immer sehr zurückhaltend gespielt wird, ist dafür bestens geeignet.

„The Fallen Ones“ schließt nahtlos an klasse Alben wie „Fragments Of A Prayer“ oder „Shoulder Of Giants“ an. „Sacrifice And Isolation“ darf in dieser Aufstellung natürlich auch nicht fehlen.

Auf dem neuen Album „The Fallen Ones“ folgen Collapse Under The Empire ihren bisherigen Veröffentlichungen konsequent. Es gibt wieder jede Menge melancholiche Momente, Gitarrenwände, rhythmische Spielereien und keinen Gesang. Die Musik der Hamburger bleibt rein Instrumental. Eventuell hat die Band den Anteil von elektronischen Soundelementen wie Keyboards und Synthesizer etwas erhöht, aber dies wurde so feinfühlig gemacht, dass sich der Bandsound so nur verfeinert und verbessert hat.

Traditionell tue ich mich schwer damit bei Collapse Under The Empire Alben einzelne Songs als Anspieltipps zu nennen. Und empfehle daher ein ausgiebiges Probehören. Auf dem YouTube Kanal der Band bieten die Musiker dazu ausreichend Gelegenheit dazu

Wenn wir aber schon dabei sind, dann würde ich dazu raten das sehr schöne und gediegene „The Forbidden Spark“ anzuhören

Auch das etwas flottere und aufgeregter klingende „Blissfull“ ist ein schönes Hörerlebnis. Die stakkatoartige Rhythmik ist sehr gelungen.
Anstatt hier zu lesen geht liebe dieses tolle Album hören! Beziehungsweise hier Lesen und Hören geht auch parallel.

Klasse Album!

1. PreludeThe
2. Fallen Ones
3. Dark Water
4. A Place Beyond
5. Blissful
6. The Forbidden Spark
7. The Holy Mountain
8. Flowers from the Exile
9. The End Falls

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Collapse Under The Empire - The Fallen Ones (Finaltune Records, 20.10.2017)
4.5Gesamtwertung