City At Dark ist ein in Berlin ansässiges Duo bestehende aus der Wiener Künstlerin Laura Landergott und dem aus Tel Aviv stammenden Gitaristen Yair Karelic. Da City At Dark das Debüt des Duos ist, lässt sich über die musikalische Ausrichtung der beiden noch gar nicht soviel sagen.

Das Beitragsbild und das Albumcover lassen uns aber vermuten, dass es düster werden könnte.

Also machte ich mich relativ unbefangen an City At Dark. Das Album beginnt mit „Trash“, einem elektrisch kühl anmutendem Song der mich an die neueren Tracks der Arctic Monkeys erinnert. Mit „Tidal Waves“ wird’s ein weniger rockiger, man merkt aber bereits an diesem zweiten Track, dass die beiden es sehr gut schaffen die melancholische Stimmung zu transportieren. „One by One“ wird nochmal rockiger und flotter und die die beiden bieten uns einen wirklich gelungenen Track, der in seiner Stimmung auch gut das Intro eines „James Bond“-Films sein könnte.

Danach verliert die Platte leider an Qualität, was für mich vor allem daran liegt, dass die Platte experimenteller und psychedelischer wird. In Summe lohnt es sich gerade wegen der starken ersten Hälfte mal in die Platte reinzuhören.

 

Tracklist:

  1. Trash
  2. Tidal Wave
  3. One by One
  4. Freeway
  5. Goddess
  6. Dissastrous Mistress
  7. Lucid Dream
  8. That`s What You Are
  9. So Far
  10. Belly of the Moonlight

 

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City At Dark - City At Dark (Snowhite Records, 08.11.2019)
3.8Gesamtwertung