Bereits im April veröffentlichte die österreichische Band Catastrophe & Cure ihr Album
„Undeniable/Irresistible“. Für mich ist das eine Platte geworden, über die auch einige Monate nach
Veröffentlichung noch geschrieben werden darf.

Meine erste Begegnung mit Catastrophe & Cure hatte ich im März 2014 im Stereo-Club in Klagenfurt, als die Jungs beim Kontaktlinse-Festival gespielt haben. Damals nur der Name bekannt, hat sich die Band aber in der begrenzten Konzertzeit sehr weit in meinen Gehörgang, aber auch in mein Herz gespielt.

Und mit „Undeniable/Irresistible“ haben die sechs Österreicher dort dann einen festen Platz eingenommen.

Wir haben mit der 10-Track-LP eine wundervolle Indie-Pop-Platte bekommen, welche sowohl durch heiße
Sommertage und abkühlende Nächte, als auch durch regnerische Herbsttage und einer kalten Winterzeit
helfen wird.

Direkt der erste Track „The Shore“ haut mich aus den Schuhen. Ein sehr minimalistisch gehaltenes Stück,
welches dennoch einen wunderbaren Vorboten auf alles folgende darstellt. Weiter geht es dann mit dem Song „Untitled“, welcher ein wenig mehr anzieht und wunderbare Gesangsmelodien aufzeigt.

„Undeniable/Irresistible“ ist der nächste Song und auch der Namensgeber der LP und für mich atmosphärisch der beste Track des Albums. Passend, dass dieser Track den Namen des Albums trägt. Meiner Meinung nach beschreibt „Undeniable/Irresistible“ „Undeniable/Irresistible“ äußerst umfangreich.

„Nobody’s fault but mine“ lässt mich im Intro umgehend an Oasis denken, obwohl ein Led Zepplin Trackname diesen Song ebenfalls ziert. Find ich geil! Zum Ende des Tracks kommen dann auch noch Synthie/Orgelklänge hinzu – Mein Lieblingstrack der Platte, auch wenn die Formulierung eine schwierige ist, wenn das gesamte
Album so stark ist!

Die weiteren Songs sind alle ebenfalls mehr als hörenswert, da diese Spuren im Gehörgang hinterlassen
werden – versprochen. Sanfter Indie-Pop mit Melodien zum dahinschmelzen. Hach!

Mit „Eyes wide Open“ runden die sechs Styrer das Album dann auch noch perfekt ab. Ein ruhiger Track
beendet eine nicht aufwühlende Platte – wunderbar!

Fazit:
Wir haben hier eine der absoluten Top-Platten aus dem Jahr 2015 vorliegen. Catastrophe & Cure haben mit „Undeniable/Irresistible“ eine durchdachte, atmosphärisch wunderbare und auf den Punkt gebrachte Platte abgeliefert. Für jeden, der sein Herz an den Indie-Pop verloren haben, ist Catastrophe & Cure
„Undeniable/Irresistible“ ein Pflichtkauf! Da der April nun schon ein wenig zurück liegt, hoffe ich auf ein baldiges Nachlegen der Band! Ich glaube, dass nicht nur mich das sehr freuen würde!

Anspieltipps: ach, einfach ALLE!

Video zu Undeniable/Irresistible

Die nächste Möglichkeit Catastrophe & Cure live zu sehen: 13.02.2016 – (A) Lembach

CatastropheAndCure_Vinyl_02.indd

Tracklist:

01. The Shore
02. Untitled
03. Undeniable / Irresistible
04. Nobody’s Fault But Mine
05. Written
06. I Count The Days
07. Building A Wall
08. Not An Option
09. Bones
10. Eyes Wide Open

Catastrophe & Cure - Undeniable/Irresistible (Ink Music/Schönwetter Schallplatten, 10. April 2015)
5.0Gesamtwertung