Sonst treiben sich auf Audiolith Bands rum, die so ziemlich Jedem der es verdient den Stinkefinger ins Gesicht halten. Ob es die Elektropunker von Egotronic oder die Verfassungsschutzlieblinge von Feine Sahne Fischfilet sind.

Umso spannender wird es, wenn man eine Band wie Captain Capa und die neue EP „Death of a Hydra“ beurteilen soll.

Mit „Haruka“ kommt uns erstmal ein Elektrotechnostampfer entgegen, der mich zunächst überfordert.

Auch bei „Vipera“ geht es ähnlich weiter, wird aber noch mehr Pop. Gut das sich die Genres mittlerweile vertragen und Pop und Punk sich bei gutem Gewissen (oder wahlweise Scheißegaleinstellung) auf die Schulter klopfen können. Sonst wär auch „42 Summer“ und damit Song 3 nicht möglich gewesen. Da knallen Captain Capa dir dann erstmal eine astreine Ami-Emo-Stadionhymne um die Ohren und hauen zumindest mich auch völlig aus der Bahn.

Mit gemischten Fühlen und diesem „Irgendwie cool“-Gefühl bleib ich hier also sitzen und werde mir die EP noch das eine oder andere Mal anhören. Allein schon um die herrliche Genrefreiheit zu genießen, wenn auch die Wurzeln ganz klar im elektronischen Bereich sind.

Kuddelmuddel in gut!

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Tracklist:

  1. Haruka
  2. Vipera
  3. 42 Summers
Captain Capa - Death of a Hydra (Audiolith, 22.05.2015)
3.5Gesamtwertung