Ab und zu haue ich mir auch mal gerne Hardcore in die Gehörgänge. Allerdings ist meine Affinität zu dieser Art von Musik über die Jahre doch etwas geschrumpft. Das neue Album der Waliser Brutality Will Prevail lockt mich dann aber doch mal wieder hinter dem Ofen hervor, wissend das die Band mit ihren letzten Alben immer gute Qualität abgeliefert hat.

Auch auf dem neuen Album „In Dark Places“ artet der Hardcore welchen die Waliser aus ihren Instrumenten kitzeln nicht in Temposchneiderei aus. Wie gehabt wirken die Songs der Band sehr heavy. Ein wenig Sludge oder Doom Metal dürfte auf der Liste der musikalischen Einflüsse der Band wohl vorkommen.

„In Dark Places“ lebt von den Gegensätzen, welche dem Zuhörer auf dem Album immer wieder brühwarm präsentiert werden. Mit „Serpent“ wird das Album von einem fiesen Hardcore-Bollwerk losgetreten. Langsame und fette Riffs machen hier deutlich den Großteil des Spaßes aus, im krassen Gegensatz dazu steht das atmosphärische „Forever Restless“, welches zwar ordentlich heftig ballert, aber halt ein paar ruhige Momente bietet.

„In Dark Places“ ist ein gelungenes Album, so kann mir Hardcore auch wieder spaß machen!

Serpent
Perpetual Lows
Heretic
Penitence
Nybbas
Forever Restless
Death Sings Me To Sleep
Into The Gloom
Elegy

https://www.facebook.com/brutalitywillprevail/

 

Brutality Will Prevail - In Dark Places (Holy Roar/24.03.2017)
3.8Gesamtwertung