Die Songs von „Beyond Refugeeum“ haben die Space Rocker Black Space Riders schon bei den Aufnahmesessions zum letzten Album „Refugeem“ eingespielt. Allerdings sind die Songs anders, als das was man sonst so von den Black Space Riders kennt.

Die Band klingt etwas überdrehter als auf ihren „normalen“ Veröffentlichugen. Wie anders die Songs sind, das erfährt man direkt im ersten Lied von „Beyond Refugeeum“. „Willkommen“ ist der erste rein instrumentale Song der Band. Die Post Rock Schlagseite ist deutlich hörbar. Ich finde „Willkommen“ sehr gelungen und der Track zeigt, dass die Black Space Riders sich auch in post rockenden Gefilden heimisch fühlen.

„Freedom“ basiert auf einem Metal Riff, obendrüber legt die Band sehr spannende Gitarrenleads. Dazu der düstere Gesang und fertig ist mein Highlight der EP.
„Droneland“ klingt zunächst ziemlich abgedreht. Die sphärischen Sequenzer Sounds am Anfang des Songs gehen nach etwas mehr als einer Minute in einen saucoolen Rhythmus über. Zum Ende hin wird „Droneland“ ziemlich heftig.

„Starglue Sniffer“ schlägt vollkommen aus dem bisherigen Songportfolio der Black Space Riders heraus. Dancerhythmik und Falsett-Gesang, allerdings lässt die Band irgendwann die Sau fliegen und zieht Tempo und Härte an. Irgendwie cool.

Irgendwie seltsam sind allerdings die Remixe „VRTX RMX“ (Remix von „Vortex Sun“) und „Gravitation Remix“ (Remix von Give Gravitation To The People“). Hier gehen die Black Space Riders deutlich Off-Road, aber wenn man als Band einmal solch elektronische Experimente wagen will, warum dann nicht auf einer EP. Mein Ding sind diese Remixe nicht!

Die ersten vier Songs finde ich klasse, die letzten beiden verzichtbar!

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1. Willkommen
2. Freedom at first sight
3. Droneland
4. Starglue Sniffer
5. VRTX RMX (Remix)
6. Gravitation (Remix)

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Black Space Riders - Beyond Refugeeum EP (Black Space Records / Cargo, VÖ 13.05.2016)
3.8Gesamtwertung
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