Aus dem sonnigen Kalifornien erreichte mich das neue Album der Jungs von Black Map. Nach „…And We Explode“ ist „In Droves“ das zweite Album des Trios und erscheint am 10. März bei Long Branch Records/SPV. Sie konnten sich in den letzten Jahren einige Bekanntheit erspielen und traten als Support bei Bands wie Bush, Chevelle oder Circa Waves auf.

Die Scheibe startet mit einem 26-sekündigen Instrumental bevor es dann mit „Run Rabbit Run“ richtig los geht. Der Song ist gleichzeitig die erste Singleauskopplung und ein richtig starker Rocksong. Als ich das Video dazu gesehen und in ihr erstes Album mal reingehört hatte wusste ich, dass Album möchte ich rezensieren.

Bei „Run Rabbit Run“ handelt es sich um einen echt starken Opener, der direkt mit Druck nach vorne geht. Harte Gitarrenriffs, knallende Drums und trotzdem melodiös und eingängig. Der Gesang ist teils kraftvoll und teils melodisch. Das ist ab „Foxglove“ aber alles vorbei. Bei „Ruin“ kommt mir doch noch etwas Hoffnung auf, aber danach plätschert das Album dann nur noch vor sich hin.

Manch einer mag es vielleicht als melancholisch oder gefühlvoll beschreiben. Ich persönlich finde es ehrlich gesagt etwas zu ruhig und langweilig. Im Vergleich zu ihrem Debüt ist „In Droves“ eher monoton und langsam. Ich bin etwas enttäuscht, was aber nicht bedeutet dass sie ein schlechtes Album abgeliefert haben, es entspricht nur nicht meinen Erwartungen.

Tracklist
1. Transit I
2. Run Rabbit Run
3. Foxglove
4. Ruin
5. Heavy Waves
6. Dead Ringer
7. Octavia
8. Transit II
9. No Color
10. Indoor Kid
11. White Fence
12. Just My Luck
13. Cash For The Fears
14. Transit III
15. Coma Phase

Black Map - In Droves (10.03.2017, Long Branch Records/SPV)
2.5Gesamtwertung