Zwischen den 30-40 Promomails am Tag, von denen man die wenigsten Dinger im Alltag überhaupt noch nebenbei anhören kann, gibt es immer mal wieder so Perlen, die einen voll aus dem wegbeamen. Bei mir war das in diesem Jahr der erste Song der aus Köln, Paderborn und Toronto kommenden Band Between Bodies. Zuerst erblickt „Fire Alarm“ das Licht der Musikwelt und mir ist fast das Herz in die Hose gerutscht. Ohne Scheiß!

Die Band selbst beschreibt ihre Vorlieben irgendwo zwischen Gaslight Anthem und Moose Blood. Hör ich hier zwar nicht raus, aber der arschtretende und melodische Punkrock, den die Vier hier präsentieren, klingt so unglaublich frisch, dass ich hier gleich mal ein bisschen verliebt bin. In den Song. In die Band. In die „adding Crack after crack after crack after crack“– Stelle im Song. Hit! Echt!

 

 

Insgesamt 6 Songs gibt es auf der „On Fences“ EP zu hören. Und die Mischung aus Punkrock („Fire Alarm“), eine Prise Emo („Great“) und ein kleiner Schuß Alternative unterhält so unglaublich gut, dass ich gar nicht glauben kann ein Debut vor mir zu haben. Das Ganze hört sich an, als hätten die Vier nie was anderes als Platten zusammen gemacht.

Von mir auf jeden Fall eine dicke Kaufempfehlung für dieses schöne Stück Gitarrenmusik! Als Schnittstelle von verschiedenen Genres und mit diesem frischen Wind werden Between Bodies in Zukunft eine ganze Menge Leute begeistern. Schwör!

 

 

 

  1. Fire Alarm
  2. Death to a Child
  3. Great
  4. Jesus Cries
  5. Mordrake
  6. Shadows of your life

 

Between Bodies - On Fences EP (KROD Records, 18.12.2019)
5.0Gesamtwertung