Es gibt Konzerte, da passt alles.

Der Support: Tusks.
Das Londoner Quintett um Frontfrau Emily Underhill spielte knackige 30 Minuten. Nicht zu aufdringlich oder dem Publikum anbiedernd, boten sie ein schönes Indie-Set zur Einstimmung auf den Abend.

Die Venue: Gloria.
Eigentlich scheinen Bear’s Den dem Gloria entwachsen. Umso schöner war es, dass sie dort spielten und das das Konzert – trotz großer Nachfrage und dementsprechend schnellem „Sold Out“ – nicht in eine größere Venue verlegt wurde. Der Laden hat Charme und aufgrund der Bauweise als ehemaliges Kino sieht man von nahezu überall aus gut die Bühne.

Und zu guter Letzt: Bear’s Den.
Den Briten gelang die stilistische Weiterentwicklung von schönem Folk zu nicht minder schönen, großen Popmelodien. Im Gloria überzeugte dann auch der Mix aus Altbekannten und noch unveröffentlichten Stücken. Gerade weil man Bear’s Den anmerkte, dass sie mittlerweile auf weitaus größere Bühnen streben (und gehören), erfreute man sich umso mehr an der fast schon intimen Atmosphäre im restlos ausverkauftem Gloria.