Die deutsche Antwort auf Amon Amarth hat nach 13 Jahren ein neues Album auf den Markt geschmissen. Wie schon der erste Longplayer ist die neue Scheibe komplett in Eigenregie entstanden. Natürlich ist das der Scheibe auch anzuhören. Trotzdem gebührt den Jungs aus Viersen Respekt für diese Leistung. Im Prinzip fehlt nur das letzte Quäntchen zu einer richtig fetten Produktion.

Musikalisch wandeln Battlesword auf den alt bekannten Pfaden vieler nordischer Melodic Death Metal Bands. Allerdings versucht man mittlerweile sich von den zuvor erwähnten Amon Amarth etwas abzuheben. Dies gelingt allerdings nur teilweise, so können die Songs ihr Vorbild nicht verleugnen. Hervorzuheben sind auf jeden Fall die relativ gut verständlichen Vocals. Das haben die Jungs aus Viersen schon mal auf der Habenseite.

Abwechslungsreich ist die Scheibe auch, die besten Beispiele dafür sind Grave New World und das Instrumental The Silence Of Victory.

Auch das auffallend andere Gitarrensolo von Circle Of Witches weiß zu gefallen. Ganz davon ab, dass der Song mit seinem Tempo- und Rhythmuswechseln eines der Glanzstücke dieses Albums ist. Einen krönenden Abschluss liefert die Nummer Enemy Divine. Cleverer Schachzug so ein starkes Ding zum Abschluss zu bringen.

Für Fans von Amon Amarth dürfte Banners Of Destruction auf jeden Fall eine Empfehlung sein aber auch Fans andere Stilrichtungen sei diese Scheibe ans Herz gelegt. Immerhin handelt es sich um handwerklich gut gemachten Metal.

 

Banners Of Destruction Cover

 

Tracklist:

  1. Spirit To The Flesh
  2. The Unnamed Magic
  3. Banners Of Destruction
  4. Grave New World
  5. The Silence Of Victory
  6. Tongues Of Hatred
  7. Circle Of Witches
  8. Bloodlust Symphony
  9. Left For The Vultures
  10. There Will Be Blood
  11. Where Demons Awake
  12. Enemy Divines

 

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Battlesword – Banners of Destruction (Eigenvertrieb, 01.04.2016)
3.0Gesamtwertung