barrels-invisible-8813Die Veröffentlichung ist zwar schon etwas her, aber die Promo-CD lag erst Freitag in meinem Postkasten. Die Rede ist hier von der Band BARRELS aus Hamburg mit ihrem Debütalbum INVISIBLE. Das Album haben die vier Jungs, Tim Meyer (Drums), Daniel Garwels (Bass), Anselm Klumpp (Gitarre) und Frederic Klemm (Gitarre und Vocals), in der Tonmeisterei in Oldenburg zusammen geschustert und wurde über Arctic Rodeo Recordings veröffentlicht.

Das ganze Album hat einen inhaltlichen roten Faden, dem man gut folgen kann und beschäftigt sich eher mit ernsten Themen. Musikalisch lässt sich Barrels für mich nur schwer einsortieren. Irgendeine Mischung aus Punk, Hardcore, oldschool EmoCore und Indie. Beim hören kamen mir sowohl „Beatsteaks“, als auch „Sick of it All“ in den Sinn. Auch wenn das weit hergeholt klingt, passt diese Mischung erstaunlich gut zusammen. Die Songs sind alle sehr intensiv und haben einen leichten progressiven Drall – dies wahrscheinlich, weil die Struktur nicht typisch „Strophe, Chorus, Strophe, Chorus“ ist, sondern eher eine Geschichte ähnelt und dies mit einer Dynamik, wo sich so manche Band sich mal lieber was abgucken sollte. Teilweise entstehen in den Songs richtig geile Soundwände, die einem das kribbeln in den Bauch drücken

Ihr merkt schon, mir gefällt das Album gut. Es trifft zwar nicht 100% meinen musikalischen Geschmack, aber ich bin überzeugt von dem Talent, der Arbeit und der Qualität des Albums. Hier steckt nicht nur viel Zeit, sondern vorallem auch Gefühl ( die Message ist deutlich Frederic) und Spaß beim musizieren drin. Ich bin echt ein bisschen beeindruckt.

Ihr habt das gut gemacht – reinhören lohnt sich allemal und ein kauf meiner Meinung nach auch!

 

Tracklist:

  1. Down the Hill
  2. Walking in Cicles
  3. Without a Voice
  4. Snowflakes
  5. Read Between the Lines
  6. Find out, Find me
  7. Be my Guest
  8. Rewind the Tape and Press Play Again
  9. Come Around
  10. Invisible
  11. All Ears
  12. Remember

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Barrels - Invisible (VÖ: 24.03.2016)
4.5Gesamtwertung