Nach Voivod und Kreator sind Celtic Frost die nächste Band, deren alte Alben im Rahmen der Kampagne „Noise lebt!“ neu veröffentlicht werden. Mit Ausnahme des Glam-lastigen Unfalls „Cold Lake“, der bewusst totgeschwiegen wird, kommen sämtliche bei Noise Records veröffentlichte Platten der schweizer Band am 30. Juni in edler Verpackung als Digibook mit Bonustracks heraus. Im Einzelnen: „Morbid Tales“, „To Mega Therion“, „Into The Pamdemonium“ und „Vanity / Nemesis“. Für Konzept und Art-Direction zeichnet der Mann hinter Celtic Frost, Tom G. Warrior, verantwortlich. Sowohl die LP- als auch CD-Versionen beinhalten neue Sleevenotes und umfassende Booklets.

Zusätzlich wird am gleichen Tag das 2-CD Best-Of „Innocence And Wrath“ mit brandneuen Sleevenotes und umfassendem Booklet von der Kette gelassen. Wer es noch nicht tat oder nachholen möchte, kann hiermit eine der ganz großen Bands im Extreme-Metal-Bereich der 1980er Jahre entdecken, die sich niemals scheute zu experimentieren oder in Schubladen zu denken. Folgendes (wenn auch etwas hochgestochenes) Zitat aus der offiziellen Pressemitteilung trifft es ziemlich gut:

„In steter Weigerung, das zu tun, was man von ihr erwartete oder gar verlangte, änderte die Band fortwährend ihre musikalische Richtung, brachte immer wieder überraschende Einflüsse ein und ließ alle rätseln, wohin es als Nächstes gehen würde. Ihre Diskografie ist dementsprechend eindrucksvoll und bis heute unübertroffen. Jedes Album ist nicht nur einzigartig, sondern auch Teil eines Gesamtbildes, dem heute nur dadurch angemessener Respekt gezollt werden kann, dass man es als herausragenden Teil der Musikgeschichte bezeichnet. Trotz oder vielleicht gerade wegen dieses ständigen Aufruhrs an so vielen Fronten, haben Celtic Frost ein künstlerisches Level erreicht, von dem sich kaum ein anderer auch nur erträumt hätte, es jemals anzustreben. Sie kletterten hoch, weil sie nie Angst hatten, zu fallen. Und aus genau diesem Grund werden Celtic Frost heute als Ikonen wahrgenommen, als Ikonoklasten.“

Hier noch etwas zu den Boni der einzelnen Alben sowie die Trackliste der Best-Of-CD:

– Morbid Tales (1984): Diese Wiederveröffentlichung enthält Probeaufnahmen aus dem Jahr 1984.
1. Morbid Tales
2. Messiah
3. Procreation (Of the Wicked)
4. Nocturnal Fear

– To Mega Therion (1985): Diese Veröffentlichung beinhaltet neben der EP “Emperor’s Return” auch einen Remix von “Visual Aggression”.
1. Circle of the Tyrants (Emperor’s Return EP)
2. Visual Aggression (Emperor’s Return EP)
3. Suicidal Winds (Emperor’s Return EP)
4. Journey Into Fear (Emperor’s Return EP Recording Sessions)
5. Visual Aggression (1988 Remix)
6. Return to the Eve (1985 Studio Jam)

– Into The Pandemonium (1987): Diese Version kommt mit alternativen Versionen von Tracks des Albums.
1. Sorrows of the Moon
2. The Inevitable Factor
3. In the Chapel In the Moonlight
4. One In Their Pride (Re-Entry Mix)
5. The Inevitable Factor (Alternate Vox)

– Vanity / Nemesis (1990): Diese Veröffentlichung enthält Tracks von der 12″-EP „Wine In My Hand“
1. Heroes
2. A Descent to Babylon (Babylon Asleep)

– Innocence And Wrath (2017):
1. Human (Intro)
2. Into the Crypts of Rays
3. Morbid Tales
4. Procreation (Of the Wicked)
5. Return to the Eve
6. Nocturnal Fear
7. Innocence and Wrath
8. The Usurper
9. Dawn of Meggido
10. Circle of the Tyrants
11. Fainted Eyes
12. Necromantical Screams
13. Jewel Throne
14. Eternal Summer
15. Suicidal Winds (Emperor’s Return EP)
16. Visual Aggression (Emperor’s Return EP)
17. Mexican Radio
18. Inner Sanctum
19. Tristesses de la Lune
20. I Won’t Dance (The Elders’ Orient)
21. In the Chapel In the Moonlight
22. The Inevitable Factor (Alternate Vox)
23. The Heart Beneath
24. Wine in My Hand (Third from the Sun)
25. Wings of Solitude
26. Nemesis
27. Journey Into Fear (Emperor’s Return EP Recording Sessions)