Vor zwei Wochen haben die Mannheimer sludger VOID OBELISK ihr Debütalbum „A Journey Through The Twelve Hours Of The Night“ veröffentlicht und stampfen damit einen gewaltigen Pfahl in den Boden. Das Album stellt die zwölfstündige Reise eines Verstorbenen durch die Nacht vor, wie in ägyptischen Hieroglyphen beschrieben wird. Somit vermittelt die Band ein Gefühl vom Unentrinnbaren und Endgültigen Darsein und das mit einem Sound der sich zwischen schwerem Doom und Sludge bewegt bis hin zu Noise und leichtem Electrodrone heraus ragt. Trotz des dazukommendem rauen-harschem (passenden) Gesangs wirkt das Album durchaus sehr melodisch und scheint äußerst durchdacht – Standard Powerchords oder ähnliches sucht man hier zum Glück vergebens.

Somit ist das Album ganz nach meinem Geschmack. Ein guter Start für die Band, ein guter Start für mich in den Tag mit dieser Musik (inkl. Kaffee).

Band_by_Anima_Nigra_PhotographyTracklist:

  1. The Fall
  2. Realm of Sokar
  3. Slaughters of Apep
  4. The Rising God

Besetzung:

  • Bass – Daniel
  • Gesang – Flix
  • Gitarre – Nik
  • Keys – Flix, Chris,
  • Schlagzeug – Chris

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VOID OBELISK - A Journey Through The Twelve Hours Of The Night (VÖ:10.06.2016)
4.8Gesamtwertung